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Rom Rom bündelt Kräfte der Feuerwehr

Von mbei | 16.02.2018, 21:00 Uhr

Gemeindevertretung beschließt Umstrukturierung: Künftig eine Ortswehr mit Löschgruppen. Jugendfeuerwehr bleibt in Stralendorf.

Es wird immer schwieriger, die Feuerwehren am Leben zu erhalten. Ältere Kameraden scheiden aus , und viele junge Leute arbeiten nicht in der Umgebung. Vor diesem Hintergrund und der schlechten Finanzausstattung der Kommune hat die Gemeindevertretung von Rom eine Neustrukturierung der Feuerwehren beschlossen. „Wir werden die Feuerwehr erhalten, aber die Struktur ändern“, sagt der Römer Bürgermeister Dr. Volker Toparkus. Die bisher selbstständigen freiwilligen Feuerwehren Stralendorf, Klein Niendorf und Rom werden zusammengelegt. Es gibt dann eine Ortsfeuerwehr in Rom mit mehreren Löschgruppen. So haben es die Gemeindevertreter beschlossen. Daneben existiert eine Jugendfeuerwehr der Gemeinde Rom, die weiter ihren Sitz in Stralendorf hat.

Auch mit weniger Mitgliedern in der Feuerwehr soll der Ortsbezug durch die einzelnen Löschgruppen so lange wie möglich erhalten werden, erklärt der Bürgermeister. Unter finanziellem Aspekt haben die Römer nicht die Aufwandsentschädigungen im Blick, sondern es geht um künftige Investitionen, so bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen. Derzeit gibt es in der Gemeinde ein großes Löschfahrzeug mit Tank in Rom und zwei kleinere Löschfahrzeuge in Stralendorf und Klein Niendorf. Man wolle flexibel sein, sagt Toparkus. Ungewiss ist, ob in Zukunft noch alle Löschgruppen genug Aktive haben. Viele Einwohner sind Berufspendler, arbeiten beispielsweise in Hamburg oder Schwerin. Dadurch ist es schwierig, junge Leute zu gewinnen, die im Ernstfall ausrücken können.