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Mestlin Musikalische Andacht war Wohltat für Ohren und Seele

Von Christiane Großmann | 22.11.2020, 13:54 Uhr

Tröstliche Worte und Klänge vor dem Totensonntag in der Mestliner Kirche

Unter dem Titel „Lux Aeterna“ (auf deutsch: Ewiges Licht) lud die Kirchengemeinde Mestlin – Techentin – Kladrum am Sonnabend zu einer musikalischen Andacht ein. In der gut besuchten Mestliner Kirche erinnerte Pastor Kornelius Taetow an das Kirchenjahr, welches mit dem Totensonntag zu Ende geht, und sprach zugleich von der Hoffnung für das neue, welches nun beginnt.

Auch wenn das Jahr von der Corona-Pandemie überschattet wurde und mitunter viel Verständnis eines jeden abforderte, so habe alles seine Zeit. Im Wechsel mit seiner Frau Astrid las Taetow aus der Bibel von den Reden des Predigers Salomo und sprach vom Trost, den die Heilige Schrift in schweren Zeiten spende. Bildlich nutzte er ein Taschentuch, welches schützt und Trost spendet. Es schützt bei Schnupfen und wischt Tränen weg, so der Pastor.

Tröstliche Klänge von Bach

Umrahmt wurde die Andacht, bei der auch namentlich an die Verstorbenen des Jahres gedacht wurde, vom Duo „con voce“. Das sind die Sopranistin Jenny Feodora Jahn aus Halle und der Organist der Kirchenregion Christian Wiebeck. Beide arbeiten bereits seit 2012 zusammen. Geboten wurde Musik unter anderem von Luigi Boccherini und Johann Sebastian Bach. Teilweise hat Wiebeck die Arrangements für reines Orgel-Solo oder Gesang und Orgel selbst verfasst. „Es war eine Wohltat für die Ohren und die Seele“, äußerten sich einige Zuhörer. Die Andacht fand selbstverständlich unter Einhaltung aller Corona-Auflagen statt.