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Landkreis Ludwigslust-Parchim Landrat begrüßt 19 junge Auszubildende in der Verwaltung

Von Armin Kung | 16.07.2020, 17:00 Uhr

Landrat Stefan Sternberg begrüßt 19 Auszubildende und Studierende, die in wenigen Wochen in der Kreisverwaltung anfangen werden.

Landrat Stefan Sternberg (SPD) begrüßte am Donnerstag 19 junge Mitarbeiter in der Verwaltung des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Die Auszubildenden und Studenten werden in den kommenden Monaten entweder ein Duales Studium oder eine Ausbildung in der Verwaltung beginnen.

Bei einem kleinen Festakt in den Parchimer Hafenterrassen überreichte Sternberg seinen Nachwuchskräften die Ausbildungs- und Studienverträge. Landrat Sternberg freut sich, dass sich die Auszubildenden und Studierenden bei ihrer beruflichen Laufbahn für den Landkreis Ludwigslust-Parchim entschieden haben und wünschte Erfolg und Durchhaltevermögen. „Sie arbeiten demnächst bei einem der größten Dienstleistungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern", sagte Sternberg in seiner Begrüßungsrede.

Die jungen Mitarbeiter lernen Berufe wie Vermessungstechniker, Verwaltungsfachangestellte oder Kaufmann und Kauffrau für Büromanagement. In diesem Jahr starten auch wieder Studierende im dualen Studiengang „Bachelor of Arts – Soziale Arbeit“. Die Studierenden im Bereich „Bachelor of Laws – Öffentliche Verwaltung“ wurden am Donnerstag zu Beamten auf Widerruf ernannt.

Computer für den Nachwuchs

Allen Neuzugängen überreichte der Landkreis erstmals Notebooks für die Zeit der Ausbildung. Landrat Sternberg sagte in seiner Rede zu seinen jungen Mitarbeitern: "Sie werden an vielen verschiedenen Schreibtischen und Computern während ihrer Ausbildung in der Kreisverwaltung sitzen. Aber der Laptop ist ihr ganz persönlicher."

Auch Vivien Chan, 18, aus Parchim und Charleen Kampe, 18, aus Domsühl erhielten am Donnerstag ihre Ausbildungsverträge. Die beiden Frauen machten ihr Abitur am Friedrich-Franz-Gymnasium in Parchim und gehörten sogar zu einem gemeinsamen Abschlussjahrgang.

Vivien Chan hatte bereits Erfahrung in der Verwaltung gesammelt und entschied sich deshalb für die Ausbildung: "Ich habe ein Praktikum beim Kreis gemacht, welches mir sehr gut gefallen hatte." Charleen Kampe war hin- und hergerissen zwischen dem Beruf der Polizistin oder der Verwaltungsfachangestellten. "Ich wollte gerne in der Heimat leben und arbeiten. Der Kreis ist ein sehr familienfreundlicher Arbeitgeber ohne Schichtdienst und die Ausbildung ist gut organisiert." Sie entschied sich für den Landkreis.

Mit dem neuen Jahrgang wächst die Zahl der Azubis und Studenten, die beim Kreis arbeiten, auf insgesamt 60. Dabei sank die Zahl der Auszubildenden in den vergangenen Jahren langsam, aber konstant. Von 24 im Jahr 2018 auf 22 im Jahr 2019 und 19 in diesem Jahr.

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