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Parchim Hier finden Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen Rat

Von Christiane Großmann | 13.07.2020, 19:37 Uhr

Leiterin des Kompetenzzentrums kommt am 21. Juli zur Sprechstunde nach Parchim

Die Leiterin des Kompetenzzentrums für Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen, Silvia Janeck-Thiede, wird in diesem Monat erneut einen Sprechtag in Parchim halten. Er findet am 21. Juli von 9 bis 13 Uhr in der Kreisverwaltung in der Putlitzer Straße (Raum 142) statt. Ein weiteres Beratungsangebot ist bereits für den 20. Oktober zur gleichen Zeit am gleichen Ort geplant.

Anmeldungen ab sofort möglich

Interessierte - ob Selbstbetroffene und / oder deren Angehörige - können sich ab sofort anmelden. Das ist telefonisch unter 0385/ 3000 815 oder per Mail an: kompetenzzentrum@hdb-sn.de möglich. Silvia Janeck-Thiede vergibt dann eine der noch offen Uhrzeiten. Am Beratungstag werden die angemeldeten Klienten von ihr persönlich an der Rezeption abgeholt. Es wird darum gebeten, das Landratsamt mit Mund-Nasen-Schutz zu betreten, insoweit keine schriftlich mitgeführte Befreiungsbestätigung auf Grund einer Hörschädigung vorliegt. Im Beratungsraum selbst kann die Schutzbedeckung abgesetzt werden, da eine Spuckschutzwand vorhanden ist.

Hilfe für Betroffene und deren Angehörige

Wie wichtig das vom Landkreis Ludwigslust-Parchim geförderte Beratungsangebot mit Alleinstellungsmerkmal für die beiden besonderen Sinnes-Behinderungen „Hören & Sehen“ ist, zeigte die jüngste Sprechstunde in der Kreisstadt: Alle verfügbaren Beratungszeiten wurden von Betroffenen selbst oder Menschen, die zum Beispiel als Angehörige in das Thema involviert sind, in Anspruch genommen. Das Kompetenzzentrum ist unter dem Dach des Hauses der Begegnung in Schwerin angesiedelt. Es hilft Betroffenen und deren Angehörige bei der Durchsetzung von Ansprüchen bei den zuständigen Kostenträgern sowie bei der Formulierung von Anträgen und Widersprüchen. Darüber hinaus berät Silvia Janeck-Thiede zu Hilfsmitteln und deren Finanzierung. Wenn die Coronazeit überwunden ist, besteht die Option, dass sie Betroffene mit eingeschränkter Mobilität bei Bedarf auch direkt zuhause aufsucht.