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Burow Großer Bahnhof zum Abschied von Pastorin Kloss

Von Christiane Großmann | 20.07.2020, 19:11 Uhr

Ulrike Kloss verlässt nach 14 Jahren Pfarrsprengel um Groß Pankow. Zur Verabschiedung erlebte sie viel Wertschätzung.

Nur zu ganz seltenen und herausragenden Anlässen lädt Gabriele Zwerschke Mitglieder aus ihrem Pfarrsprengel ein, sich zu einem Projektchor zusammenzufinden. Ein solcher Anlass war die Verabschiedung von Pastorin Ulrike Kloss nach 14-jähriger Wirkungszeit in den verbundenen Kirchengemeinden Groß Pankow/Redlin mit Lancken und Burow/Gischow. Die beiden unter die Haut gehenden Darbietungen des Chores wurden von den vielen Besuchern des Gottesdienstes in Burow völlig zu Recht mit spontanem Beifall gewürdigt. Ulrike Kloss legte den Sängerinnen und Sängern nahe, sich nicht nur zu besonderen Anlässen zusammen zu finden, sondern ein Chor zu werden.

Abschiedsgottesdienst ging vielen nahe

Vielen Besuchern des Abschiedsgottesdienstes ging es sichtlich nahe, als ihre Pastorin von Propst Dirk Sauermann von ihren Verpflichtungen im Pfarrsprengel entbunden wurde, um frei für die neuen Aufgaben zu sein. Wie bereits berichtet wird Ulrike Kloss in wenigen Tagen ihren Dienst als Pastorin der Kirchengemeinden Schwarz-Lärz und Mirow aufnehmen. Ihr Mann Konrad Kloss wird Pastor in Wesenberg.

Viel für die Gemeinde bewegt

„Sie hat sehr viel für uns getan. Sie konnte mit den jungen und mit den alten Leuten“, sagt Gerd Schmidt aus Gischow. Seine Frau Annemarie nickt zustimmend und spielt auf die vielen baulichen Möglichkeiten an, die Ulrike Kloss zu nutzen wusste. Waltraud Zühlsdorf vom Kirchengemeinderat war sich sicher, im Namen aller Gemeindemitglieder sprechen zu dürfen, als sie ihr unter anderem mit auf den Weg gab: „Wir wünschen dir eine Gemeinde, mit der du genauso viel woppen kannst wie bei uns.“

Eine steinerne Stele als Abschiedsgeschenk

Eine steinerne Stele mit den Daten ihres Hierseins sowie dem alles sagenden Wort Danke soll Ulrike Kloss künftig an die Groß Pankower Zeiten erinnern. Dieses persönliche Geschenk bereiteten ihr die Mitglieder der verbundenen Gemeinden zum Abschied. In der Stele kann ein Licht Platz finden: „Es soll immer für dich leuchten, wenn du nach Hause kommst. Das Licht soll dich und deine Familie auf allen Wegen begleiten“, sagt Gabriele Zwerschke.