Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion

Museumsumzug in Kulturmühle Erster Treff mit Ausstellungsplanern: Die Chemie stimmt

Von Christiane Großmann | 25.09.2020, 19:00 Uhr

Zweitägiges Auftaktmeeting als offizieller Beginn der Zusammenarbeit zwischen Parchimer Museum und der Firma molitor

"Einerseits sehr intensiv, fokussiert und hoch professionell, andererseits dabei stets kollegial, mit viel Respekt und einer sehr guten Gesprächskultur": Mit diesen Worten beschreibt Parchims Museumsleiter Benjamin Kryl die Atmosphäre eines Workshops mit Vertretern der Firma molitor. Besser hätte das Auftaktmeeting - auch “kick off“ genannt - und damit der offizielle Beginn der Zusammenarbeit nicht laufen können.

molitor plant neue Dauerausstellung

Das in Berlin ansässige, auf Ausstellungen und Kunstprojekte spezialisierte Unternehmen molitor wird mit einem interdisziplinären Team die neue Dauerausstellung des Parchimer Museums in der Kulturmühle gestalten (wir berichteten). Bei dem zweitägigen Treffen in der Eldestadt trafen nun das Kuratorenteam des Museums sowie Szenografinnen und Planer von molitor zum ersten Mal aufeinander. Man verschaffte sich einen gemeinsamen Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten des künftigen Museumsstandortes und verständigte sich auf die jeweiligen Rollen der beteiligten Akteure seitens des Museums und von molitor.

In zwei Tagen eine Menge geschafft

Darüber hinaus bestand das Ziel des Workshops darin, dem Partner den aktuellen Planungsstand zum inhaltlichen Projektstand (Museum) und zur Szenographie und Architektur (molitor) vorzustellen. Begonnen wurde mit dem Austausch über das mögliche Vermittlungskonzept. „Wir konnten uns darüber hinaus sogar schon über weitere Punkte verständigen“, ist Benjamin Kryl sehr zufrieden mit dem Verlauf des Arbeitstreffens.

„All das ist für die bevorstehende Zusammenarbeit eine hervorragende Basis. Ich hatte das Gefühl, dass alle sehr zufrieden mit dem Workshop waren und die Chemie zwischen Museum und molitor stimmt“
Benjamin Kryl, Museumsleiter

Michael Zeyfang, einer der Geschäftsführer von molitor, bestätigt: „Wir kamen erfreulich zügig voran und hatten so Gelegenheit, auch schon inhaltlich zu arbeiten." So habe es zum Beispiel einen ersten Austausch gegeben, wie man Kinder bis zehn Jahre auf besondere Weise erreichen könne. Intensiver sei bereits über Grundlagen für ein Inklusionsleitbild des Museums gesprochen worden.

In den nächsten Wochen und Monaten wird nun vor allem über Mails und Telefon kommuniziert. Weitere große und kleine Treffen in unterschiedlichen personellen Konstellationen ergeben sich je nach Bedarf und nach den anstehenden Terminen, zu welchem Zeitpunkt bestimmte Dinge erarbeitet werden müssen.

Vorentwurfsplanung wird vorangebracht

Michael Zeyfang von molitor gibt einen Ausblick: “Bei uns wird nun weiter an der Vorentwurfsplanung gearbeitet, um im November die Anforderungen des Museums beziehungsweise der Ausstellung mit den zuständigen Architekten und Fachplanern des Bauträgers abstimmen zu können.“