Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion

Parchim Ein schöner Platz auch für Pilger

Von CHGR | 04.04.2014, 16:38 Uhr

St. Mariengemeinde möchte dem Haus in der Mühlenstraße 41 neues Leben einhauchen / Unterm Dach entsteht ein Gemeindearchiv

Wenn die St. Mariengemeinde vom 29. Juni bis 6. Juli ihre Festwoche begeht, stehen erstmals seit längerer Zeit wieder die Türen zum Haus in der Mühlenstraße 41 für eine breitere Öffentlichkeit offen: Im Gemeindearchiv, das derzeit hier eingerichtet wird, informiert am 4. Juli abends eine kleine Ausstellung über die Geschichte der seit 1910 erschienenen Gemeindeblättchen. Bereits am Vormittag ab 9 Uhr sind Kinder zu einer Puppenspiel-Vorstellung willkommen.

Seit einem guten Jahr bündelt eine Projektgruppe Ideen, um dem ehemaligen Küsterhaus direkt neben dem Pfarrhaus und gegenüber der großen Backsteinkirche neues Leben einzuhauchen. Es soll ein kirchliches „Haus für Andere“ werden, schwebt der Projektgruppe „Team 41“ vor. Versammelt haben sich im „Team 41“ Pastorin Jessica Warnke-Stockmann, Sonnhild v. Rechenberg, Anja-Lemke Uphaus, Dana Falk und Prof. Hermann Brause. Viele Parchimer verbinden mit dem kleinen Häuschen besondere Erinnerungen: So wie Anja Lemke-Uphaus verlebte in dem auf dem Hinterhof gemeinsam hergerichteten Jugendraum eine ganze Generation ihre Zeit der Jungen Gemeinde. Für Sonnhild und Wolfgang v. Rechenberg war die Mühlenstraße 41 von 1983 bis 1992 ihr erstes Parchimer Zuhause, in dieser Zeit wurden auch ihre drei Söhne geboren. Im Wendeherbst 1989 fand im Wohnzimmer der Familie Rechenberg das Gründungstreffen der Interessengemeinschaft Umgestaltung statt, die die friedliche Revolution in Parchim in Gang brachte.

Ausführlich lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.