Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion

Geh- und Radweg wird erneuert Arbeiten am Ostring sollen bis Weihnachten fertig sein

Von Christiane Großmann | 29.10.2020, 17:35 Uhr

Lübzer Fachfirma erneuert auf einem 730 Meter langen Abschnitt den Geh- und Radweg

Mitarbeiter der Firma Dau aus Lübz schuften derzeit am Parchimer Ostring: Auf dem 730 Meter langen Teilstück ab der Einmündung zur Meyenburger Straße bis zum Rabensoll auf Höhe der Ampelanlage wird seit dem 5. Oktober der Rad- und Gehweg neu gemacht. Die Gehwegerneuerung erfolgt im Abschnitt zwischen Meyenburger Straße und Paarscher Weg. Danach geht der Weg nur noch als Radtrasse weiter.

Zeitplan ehrgeizig kalkuliert

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Straßenbauamtes als Träger des Radweges und der Stadt, die für den Gehweg zuständig ist. Als geplanter Fertigstellungstermin steht der 18. Dezember. „Das ist schon ehrgeizig kalkuliert, weil auch Leerrohre zu verlegen sind“, verdeutlicht Heike Bremer vom Straßenbauamt Schwerin. Jeder Tag, an dem das Projekt früher abgeschlossen werden kann, wäre somit ein Erfolg.

Stadt beteiligt sich mit 85 000 Euro

Die Verlegung von Leerrohren ist gängige Praxis, um zu verhindern, dass alles noch mal aufgerissen werden muss, wenn zum Beispiel neue Telekommunikationsleitungen in die Erde müssen. Finanziell schlägt die aktuelle Baumaßnahme am Ostring mit einer sechsstelligen Summe im niedrigeren Bereich zu Buche. Die Stadt beteiligt sich mit 85 000 Euro, bekommt davon 59 800 gefördert.

Weg in mehreren Etappen erneuert

Wenn auch dieser Teilabschnitt fertig ist, befindet sich der Rad- und Gehweg von der Stadt bis in Höhe Gut durchgängig auf einem guten Stand. Als erste Etappe konnte 2014 der Radweg vom Friedhofsweg bis zur Meyenburger Straße instand gesetzt werden. 2015 wurden die Bundesstraße zwischen der Einmündung Paarscher Weg und Rabensoll sowie der parallel verlaufende Radweg Richtung Stadt erneuert. Dann folgte der Abschnitt vom Rabensoll bis zur Höhe Gut, wo ein neuer Rad- und Gehweg geschaffen wurde.

Wurzeln würden den Asphalt nach oben drücken

Aufmerksame Bürger fragen sich vielleicht, warum der Weg zwischen Paarscher Weg und Lübzer Straße damals asphaltiert wurde, in dem aktuellen Bauabschnitt aber gepflastert werden soll. Heike Bremer kann das begründen: Es hängt mit dem Baumbestand zusammen. Die Wurzeln würden eines Tages den Asphalt nach oben drücken. Auf gepflasterten Flächen trete das Problem nicht so häufig auf.

Bei der Umleitung des Verkehrs greift man auf eine bewährte Erfahrung aus dem Jahr 2015 zurück: Damals wurde der Bereich Wallallee erstmals in einen Kreisel umgewandelt. So mancher Parchimer erinnert sich vielleicht noch, dass die Verwirrung im ersten Moment groß war, bis sich alles eingependelt hatte. Diesmal lief alles deutlich ruhiger an, wenngleich es immer mal wieder zu Bremsmanövern kommt. Vor allem auswärtige Autofahrer aus Richtung Schwerin sind im ersten Moment irritiert.