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Auch nach der Gebietsreform keine Fusion : Parchim-Lübz: Sparkasse bleibt solo

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Die Sparkasse Parchim-Lübz bleibt auch der Kreisgebietsreform in ihrem Wirkungsbereich selbstständig. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Horst Altenburg anlässlich der Präsentation der Bilanz für das Jahr 2010.

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erstellt am 11.Apr.2011 | 06:35 Uhr

parchim | Die Sparkasse Parchim-Lübz mit ihren 210 Mitarbeitern bleibt auch der Kreisgebietsreform in ihrem Wirkungsbereich selbstständig. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Horst Altenburg anlässlich der Präsentation der Bilanz für das Jahr 2010. Als Garant fungiere die Trägerkonstruktion als Zweckverband. Neben dem Landkreis Parchim sind die Städte Parchim, Lübz und Sternberg beteiligt, die sich für das Fortbestehen der Sparkasse Parchim-Lübz ausgesprochen haben. Vor den Kommunalwahlen 2014 dürfte sich diese Position nicht ändern. Dass mehrere Sparkassen in einem Landkreis existieren können, zeigen viele Beispiele, z.B. in Niedersachsen.

Die Sparkasse hat im Jahr 2010 ihren Bilanzgewinn auf 1,1 Millionen Euro (2009: 900 000 Euro) erhöhen können. Die Bilanzsumme ging von 680 auf 660 Millionen Euro zurück. Diese Entwicklung sei damit zu erklären, dass sich die Sparkasenbanker beim risikobehafteten Wertpapiergeschäft zurückgehalten hätten, so Horst Altenburg. "Wir setzen nicht primär auf Gewinnmaximierung", erklärt der Vorstandsvorsitzende, "sondern wir wollen die Sparkasse stärken und erhalten und Eigenkapital bilden". Nach der Wirtschaftskrise hätten die Kunden dieses Verhalten honoriert. Altenburg: "Wir haben Lehman und Island nicht gekauft und auch nicht verkauft." Diese Papiere hatten etliche Banken in Schwierigkeiten gebracht. Dennoch hat auch die Sparkasse Parchim-Lübz Vorsorgereserven gebildet.

Die Kundeneinlagen des Marktführers haben sich im Jahr 2010 um drei Prozent auf 502 Millionen Euro erhöht.

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