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Lokales

17. Dezember 2017 | 07:19 Uhr

Papa hat Geburt fast verpasst

vom

svz.de von
erstellt am 09.Sep.2010 | 08:43 Uhr

Südstadt | Ganz verträumt und zufrieden hat gestern der Neugeborene Ole seine Gäste auf der Entbindungsstation begrüßt. Baby Beier hatte in der Nacht zum Mittwoch um 3.28 Uhr morgens im Südstadtklinikum das Licht der Welt erblickt. Mit seinen 3 980 Gramm Geburtsgewicht und 52 Zentimetern Körperlänge ist er die 2 000. Geburt in diesem Jahr. In der Universitätsfrauenklinik wurden insgesamt mit Ole nun 2 046 Kinder auf die Welt gebracht. Seit Jahresbeginn sind 46 Mal Zwillingspärchen geboren worden. Jede Zwillings-oder Mehrgeburt wird als eine Geburt gezählt. Stolz hielt Mama Helen Meyer liebevoll ihren neuen Sprössling in den Armen: "Ich bin so glücklich." Es ist nicht ihr erstes Kind, dass die 25 Jährige im Klinikum bekommen hatte. Vor eineinhalb Jahren wurde dort auch schon ihr erster Sohn Marvin geboren. Beide Kinder sind Wunschkinder und kamen ohne Komplikationen als Spontangeburt zur Welt. Entspannt erzählte die gebürtige Brandenburgerin von der zügigen und leichten Geburt: "Sie verlief sehr rasch. Viel schneller als bei Marvin" - so dass der Papa fast die Geburt verpasst hätte. Er war zwar knapp, aber im entscheidenen Moment an ihrer Seite. Als er im Kreißsaal auftauchte, war Oles Köpfchen schon zu sehen.

Die junge Mama hatte nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel nach einer neuen Herausforderung gesucht und dabei ihren Mann fürs Leben gefunden. Als Zeitsoldatin hatte sie den 30 Jährigen Papa Stefan Beier vor einigen Jahren bei der Bundeswehr-Marine kennengelernt. Er ist auch Zeitsoldat. Noch ist sie in Nordholz bei Bremerhaven stationiert. Nach dem Mutterschutz hofft sie auf eine Versetzung in die Nähe von Rostock. Ole soll auf jeden Fall keinen Doppelnamen bekommen und nicht Beier-Meyer mit Nachnamen heißen. Strahlend erklärte sie: "Nein. Ole trägt von Anfang an den Namen seines Vaters. Ich werde schließlich auch so heißen, wenn Stefan mich heiratet."

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