Tipps zum Böllern : Ordnungsamt gibt Tipps für sicheres Silvester

Vorbereitet: Volkhard Drückler und Sohn Benedikt haben schon eifrig Silvesterknaller und Raketen eingekauft.    julb 
Vorbereitet: Volkhard Drückler und Sohn Benedikt haben schon eifrig Silvesterknaller und Raketen eingekauft. julb 

Trotz Spaß am Knallen und Raketen abschießen: Feuerwerkskörper genau nach Gebrauchsanweisung verwenden

svz.de von
30. Dezember 2013, 06:00 Uhr

Das Jahr geht zu Ende. Viele nutzen die letzten Stunden von 2013, um noch das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen – und natürlich Silvesterknaller zu zünden. Als besonders beliebter Treffpunkt zum Jahreswechsel wird sich der Stadthafen wieder in ein buntes Lichtermeer verwandeln. Doch trotz Feierstimmung müssen sich alle Freunde der Pyrotechnik an einige Regeln halten. So weist das Ordnungsamt darauf hin, dass Feuerwerke der Klasse Zwei im Stadtgebiet nur von 16 Uhr bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen gezündet werden dürfen. In der Nähe von Gebäuden, die mit Stroh oder Reet bedeckt sind, dürfen dagegen gar keine Feuerwerkskörper gezündet werden. Wer hier knallen möchte, muss einen Mindestabstand von 200 Metern einhalten. Auch in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern aller Art verboten.

Das Ordnungsamt betont außerdem, dass die Gebrauchsanweisungen von Raketen und Knallern eingehalten werden müssen. Das Wichtigste: Es darf nur Pyrotechnik abgebrannt werden, auf deren Verpackung die Bestätigung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) abgedruckt ist. Darüber hinaus müssen die Altersfreigaben für die verschiedenen Feuerwerkskörper beachtet werden. Am ungefährlichsten sind die Produkte der Kategorie Eins, zu denen unter anderem das beliebte Tischfeuerwerk gezählt wird. Hier gibt es keine Altersbeschränkung. Feuerwerkskörper der Kategorie Zwei darf dagegen nur kaufen und zünden, wer volljährig ist.

Wer sich für den Jahreswechsel mit Raketen eingedeckt hat, sollte besonders vorsichtig sein. Viele Unfälle ereignen sich, weil Unvorsichtige sie aus der Hand zünden. Wer unbeschadet in das neue Jahr starten will, sollte darauf verzichten und seine Silvesterraketen stets von einem standsicheren Gefäß aus zünden. Das Abschießen und Knallen vom Balkon aus ist untersagt. Weiterhin sollte auf das selbstständige Herstellen oder Verändern von Feuerwerkskörpern unbedingt verzichtet werden, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Zudem ist das selbständige Herstellen oder Verändern von Knallkörpern streng verboten.

Auch wenn die Party besonders ausgelassen und fröhlich ist: Wer Alkohol getrunken hat, sollte von pyrotechnischen Gegenständen die Finger lassen.

Weitere Hinweise unter www.lagus.mv-regierung.de

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