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Lokales

23. Oktober 2017 | 04:43 Uhr

Offenbach im Kopf, Burghausen vor der Brust

vom

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erstellt am 17.Sep.2010 | 07:26 Uhr

Rostock | Spitzenreiter Kickers Offenbach im Kopf, aber den Tabellen-Sechzehnten Wacker Burghausen vor der Brust - Hansa-Trainer Peter Vollmann steht vor dem 8. Spieltag der 3. Fußball-Liga vor einer kniffligen Aufgabe. Der 52-Jährige muss sein Team auf die Aufgabe gegen die von Mario Basler (u. a. Europameister 1996) trainierten Oberbayern (heute 14 Uhr, DKB-Arena) fokussieren und dabei die Gedanken an das Top-Spiel am Dienstag auf dem Bieberer Berg vertreiben. "Wer jetzt schon zuviel über Offenbach nachdenkt, begeht den ersten Fehler", warnt Rostocks Coach und fügt an: "Wir müssen auch gegen Burghausen ans Limit gehen, wollen wir die volle Punktzahl holen."

Nach den jüngsten Erfolgen - vier Siege in Serie - spürt der Trainer keine Notwendigkeit, sein Team umzustellen. Vor allem mit der Trefferausbeute in den vergangenen Partien ist er zufrieden. "Nachdem es anfangs noch ein bisschen unser Problem war, holen wir im Moment aus unseren Torchancen nahezu das Maximum heraus", so der Rostocker, der aber anmerkt, dass der FCH noch nicht gegen eine Top-Abwehrreihe der Liga angetreten ist: "Bislang haben wir den Gegner immer gut gelesen, fanden in seiner Verteidigung stets eine Schwachstelle, über die wir zum Erfolg kommen konnten."

Trotz nur eines Erfolges aus den ersten acht Partien warnt Vollmann davor, Burghausen auf die leichte Schulter zu nehmen. "Die Situation in der Tabelle ist die eine, aber Wacker hat den Trainer gewechselt und voriges Wochenende den ersten Sieg geholt. Die werden mit einer Menge Selbstvertrauen hier antreten. Zudem sind einige wichtige Spieler nach Verletzungen zurück, wodurch sie deutlich an Qualität gewonnen haben", so der Hansa-Coach, der auf Eric Agyemang besonders hinweist. Die Gäste hatten den letztjährigen Auer (zwölf Tore in 23 Partien) kurz vor Transferschluss verpflichtet: "Eric tanzt zwischen Kreis- und Weltklasse. Er spielt mit hohem Risiko und ist dabei unberechenbar. Ich kann meine Mannschaft nur vor ihm warnen."

In seiner eigenen Truppe hat Vollmann die Parole ausgemacht: "Wir bleiben dran!" Allerdings hebt er auch den Zeigefinger: "Erfolg ist etwas Schönes, und es ist schwer, nach oben zu kommen. Aber dort zu bleiben, um so mehr." Daher sieht es der Coach auch nicht als seine Aufgabe an, nach dem guten Saisonstart "den Hampelmann zu spielen. So bin ich nicht. Wir haben auch eine Vorbildfunktion für die Mannschaft, stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden, und ich glaube auch nicht, dass einer in der Mannschaft die Haftung verliert."

Mögliche Start-Elf: Hahnel - Schyrba, Wiemann, Gusche, Pelzer - Pannewitz - Ziegenbein, Jänicke - Lartey - Schied, Vujanovic.

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