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Lokales

15. Dezember 2017 | 05:36 Uhr

Ölmühle: Brandruine wird abgerissen

vom

svz.de von
erstellt am 06.Sep.2010 | 06:07 Uhr

Wittenberge | Die alte Wittenberger Ölmühle verliert ein Stück ihrer Straßenfassade. Der vordere Teil des bei dem Brand in der Nacht zum 28. Juni schwer in Mitleidenschaft gezogenen ehemaligen Verwaltungsgebäudes wird abgerissen. "Die Gutachten des mit der statischen Prüfung beauftragten Ingenieurbüros kommen zu dem Schluss, dass das Gebäude mit vertretbarem Aufwand nicht zu halten ist", erklärt Lutz Lange, Gesellschafter der Genesis GmbH, der das Ölmühlgelände gehört, auf Nachfrage.

Der übrige Teil des Gebäudes soll komplett saniert und in das Konzept der Ölmühle integriert werden. "Hier laufen die Absprachen mit den Denkmalschutzbehörden, wie die Sanierung konkret aussehen kann", so Lange. Das Feuer hatte auch an diesem Gebäudeteil schwere Schäden angerichtet. "Im Prinzip stehen nur noch die Außenwände des Hauses. Alles andere, wie Dach und Zwischendecken, muss komplett erneuert werden", so Lutz Lange. Das Gebäude soll unter anderem Verwaltungs- und Wirtschaftsräume für den Hotelbetrieb beherbergen, und auf der durch den Teilabriss freiwerdenden Fläche sind Parkplätze angedacht.

Am Hotel selbst laufen die Außenarbeiten weiter auf vollen Touren. "Das Dach ist nahezu fertig, und auch bei den Fenstern liegen wir gut im Plan", informiert Lutz Lange. Für den Innenausbau stehen die Gewerke ebenfalls in den Startlöchern.

Die Ermittlungen der Polizei scheinen in diesem Fall indessen weiter ins Leere zu laufen. "Es gibt zum Brand auf der Ölmühle keine neuen Erkenntnisse", informierte Pressesprecherin Bianca Krege im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch der Bericht zur Obduktion der beiden Hunde, die nach den Löscharbeiten verendet in der Brandruine gefunden worden waren, liege noch nicht vor.

Die Untersuchungen der Kriminaltechniker hatten ergeben, dass eine Selbstentzündung ebenso wie ein technischer Defekt als Ursache nicht in Frage kamen.

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