ODEG-Züge müssen ins Depot

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15. Juli 2009, 11:01 Uhr

Parchim | Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) hat die Hälfte ihrer Fahrzeugflotte mit sofortiger Wirkung außer Betrieb genommen. Die Privatbahn reagiert damit auf eine Verfügung des Eisenbahnbundesamtes vom Montag. Als "Notstandsmaßnahme" wird festgelegt, dass alle RegioShuttle, deren Abgasturbolader der Antriebsanlage bereits mehr als 360 000 Kilometer im Einsatz sind, vorübergehend stillgelegt werden müssen. Ein Austausch der Aggregate ist zwingend vorgeschrieben. In den zurückliegenden Wochen sollen diese Bauteile "ungewöhnlich häufig" zu Bränden bzw. Rauchentwicklungen in RegioShuttle geführt haben.

Die Vollbahnfahrzeuge nach UIC-Norm verfügen über zwei unabhängige Antriebe, die mit Diesel oder Rapsöl gespeist werden. Insgesamt wurden bislang 365 RegioShuttles produziert.

"Sicherheit geht vor", heißt es bei der ODEG. Sie reagiert mit einem Notfahrplan und Schienenersatzverkehr.

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