Ausbau beginnt 2012 : Obotritenring wird überall vierspurig

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Das Nadelöhr im Obotritenring, das Teilstück zwischen Bürgermeister-Bade-Platz und Robert-Beltz-Straße, wird endlich ausgebaut. Baudezernent Dr. Friedersdorff kündigte an, dass 2012 mit den Bauarbeiten begonnen wird.

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18. November 2010, 08:19 Uhr

Paulsstadt | Das Nadelöhr im Obotritenring, das Teilstück zwischen Bürgermeister-Bade-Platz und Robert-Beltz-Straße, wird nun doch endlich ausgebaut. Baudezernent Dr. Wolfram Frie ders dorff kündigte an, dass im nächsten Jahr alle erforderlichen Planungen fertiggestellt werden, damit 2012 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Der rund 300 Meter lange Abschnitt ist das einzige zweispurige Teilstück der ansonsten vier spurig ausgebauten Hauptverkehrsstraße der Landeshauptstadt.

Die Stadtvertretung hatte bereits 1998 im Zuge eines Gesamtverkehrskonzeptes den Beschluss gefasst, den inneren Ring vom Ostorfer Ufer über den Obotritenring bis zum Bürgermeister-Bade-Platz vierspurig weiterzuführen. Mit diesem Vorhaben waren insgesamt vier Bauprojekte verbunden. Nach der Einweihung der neuen Eisenbahnbrücke oberhalb des Bürgermeister-Bade-Platzes im Jahre 2005, die bereits die Durchfahrten für die zwei zusätzlichen Fahrspuren enthielt, begann der Neubau der Aubachbrücke. Doch es gab erhebliche Schwierigkeiten, die Kosten explodierten auf das Dreifache. Zweieinhalb Jahre zogen sich die Arbeiten hin, bis der Verkehr am 22. Juni 2008 freigegeben werden konnte.

Damit jedoch wuchs der Druck auf die Verkehrsplaner der Stadt, rasch auch den Straßenabschnitt zwischen Beltzstraße und Badeplatz vierspurig auszubauen. Die der Stadt zur Verfügung stehenden Fördermittel wurden im Vorfeld der Buga indes in andere, mit höherer Dringlichkeit eingestufte Projekte gelenkt.

"Jetzt haben wir eine Fördermittelzusage und können das Projekt angehen", berichtete Dr. Friedersdorff. "Wir werden im nächsten Jahr alle notwendigen Planungsunterlagen einreichen, damit 2012/13 gebaut werden kann." Die Baumaßnahme erfolge in zwei Etappen. In der ersten werde die Fahrbahn auf drei Spuren erweitert. Für den vierstreifigen Ausbau schließlich müsse zunächst der Hang gesichert werden. Dafür soll eine Spundwand gerammt werden. Dieses kostenintensive Projekt werde zeitlich nach hinten gestreckt, kündigte der Baudezernent an.

Mit der geplanten Temporeduzierung auf dem Obotritenring auf 30 Stundenkilometer beiße sich der vierstreifige Ausbau nicht, betonte Friedersdorff. Ganz im Gegenteil, damit solle der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden. "Wir erhoffen uns mit dem Ausbau insbesondere mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger in dem sensiblen Bereich mit der Hauptzufahrt zum großen Buw-Callcenter", so der Dezernent.

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