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Schwerin: Bleirohre der Hausanschlüsse werden ausgetauscht : Obotritenring: Der Stau geht weiter

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Nur wenige Tage konnte der Verkehr auf dem Obotritenring fließen, von Montag an wird wieder gebaut. Im Abschnitt zwischen dem Demmlerplatz und der Wittenburger Straße.

svz.de von
erstellt am 31.Jul.2011 | 06:51 Uhr

Paulsstadt | Nur wenige Tage konnte der Verkehr auf dem Obotritenring ungehindert fließen, von heute an wird schon wieder gebaut. Im Abschnitt zwischen dem Demmlerplatz und der Wittenburger Straße müssen insgesamt 15 Hausanschlüsse für Trinkwasser erneuert werden. Dafür wird ein Fahrstreifen gesperrt und die restlichen drei verengt, um den Verkehr sicher an der Wanderbaustelle vorbei zu leiten.

"Der Obotritenring bleibt unsere Hauptbaustelle", sagt Kornelia Danneberg, Technische Leiterin der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft Schwerin (WAG). Um die insgesamt mehr als 70 Bleirohr--Leitungsknoten auszuwechseln, wurde der Ring in neun Bauabschnitte gegliedert, die nacheinander abgearbeitert werden. "Wir haben ein enges Zeitfenster, denn wenn im nächsten Jahr der marienplatz umgestaltet wird, müssen wir fertig sein." Der Austausch der Jahrzehnte alten Bleirohre durch neue PE-Rohre war dringend notwendig geworden, um die von der EU festgelegten strengeren Grenzwerte für Blei im Trinkwasser einzuhalten. 2013 tritt die neue Richtlinie in Kraft.

Mit der Verkehrsbehörde der Landeshauptstadt wurde abgestimmt, wann welcher Bauabschnitt an der Reihe ist. Der Startschuss fiel im vergangenen Jahr zwischen Sand- und FlotowstraßeWeiter ging es in diesem Jahr mit dem Teilstück von der Robert-Beltz-Straße bis zur Lübecker Straße, wo zudem noch die Hauptleitung komplett erneuert werden musste. Es folgten die Abschnitte zwischen Lübecker und Lessingstraße und weiter bis zum Demmlerplatz. Heute beginnen die Arbeiten zwischen Demmlerplatz und Wittenburger Straße, die bereits bis zum 9. September abgeschlossen sein sollen. "Wir sind optimistisch, dass wir auch diesmal den Zeitplan einhalten werden, denn wir haben mit der Firma Dau einen zuverlässigen, erfahrenen Partner", sagt Danneberg. Dann müssen nur noch in den beiden Bereichen zwischen Wittenburger und von-Thünen-Straße und weiter bis zur Sandstraße die Anschlüsse ausgewechselt werden. Das soll bis Ende Oktober geschehen. Gebaut wird im so genannten Kopfloch-Verfahren, also nur an der jeweiligen Stelle, wo ein Hausanschluss erneuert wird, wird auch gesperrt.

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