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Lokales

18. Oktober 2017 | 13:30 Uhr

NNN-Gartenaktion auf der Zielgerade

vom

svz.de von
erstellt am 10.Jun.2011 | 06:12 Uhr

Langenort | Storchenschnabel, Iris, Katzenminze und Salbei: Diese Pflanzen sollen den Garten von Familie Schwarze/Wiencke in Langenort zieren. Als Gewinner der NNN-Aktion "Einsatz in vier Hecken" hatte das Paar die einmalige Gelegenheit, ihr Grundstück professionell und nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu lassen. Seit zwei Monaten ist es auf dem 500 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der Warnow ein stetiges Kommen und Gehen. Die einzelnen Gewerke geben sich die Klinke in die Hand. Nun ist fast alles fertig. Die Terrasse steht und die wellenförmigen Wege sind verlegt.

Was dem Garten am Ende noch fehlt ist ein schöner grüner Rasen und die Bepflanzung. Als Blickschutz und gleichzeitiger Augenschmaus sollen in das Ostsee-Kiesbett vor der Terrasse winterharte Solitärstauden gepflanzt werden. "Dazu gehören beispielsweise Strandhafer und andere unterschiedlich farbene Gräser", sagt Garten- und Landschaftsgestalter Matthias Welke. Damit das Arrangement der Grünpflanzen auch den Vorstellungen der Familie entspricht hat Landschaftsarchitektin Birgit Schrenk ein Auge drauf. "Blühende Pflanzen bieten sich vor der Terrasse nicht an", sagt sie. Es soll einen maritimen Flair haben. Deshalb werden dort Gräser gepflanzt, die im Winter trocken werden können. "Besonders schön sieht es aus, wenn sich der Tau im Winter daran sammelt und sich Spinnennetze festfrieren", so Schrenk.

Bei der Gartenbepflanzung achtet Matthias Welke darauf, der Familie den Blick auf die Warnow nicht zu verdecken. "Darauf legt die Familie besonderen Wert", sagt er. Hinter dem Haus, in dem wellenförmigen Kiesbett, sollen ebenfalls Pflanzen wie Iris, Salbei und Storchschnabel vereinzelt angeordnet werden. "Eine Hecke wird das Grundstück abgrenzen", so Welke. Allerdings nicht komplett. Schließlich steht hinter dem Einfamilienhaus noch ein entscheidendes Fleckchen leer. Dort kommt das Baumhaus für den Familiennachwuchs Josephine und Jelle hin. Und auch ein Platz für Mama Isruns Wäsche wird sich dort finden. "Auf dem Platz werden wir neuen Rasen sähen", sagt der Gartengestalter.

Anders sieht es da auf der Fläche vor der Terrasse aus. Dort ist der Rasen völlig verschwunden. Noch ziert blanke Erde das Grundstück. "Aber nicht mehr lange. Denn wir legen dort Rollrasen aus", fügt Welke hinzu. Zuvor wird auf dem Gelände noch der Boden auf eine Höhe gebracht. "Dann fräsen und planieren den Boden", sagt er. Ist der Rollrasen dann verlegt, muss er nur noch gewalzt und gewässert werden. "Das Ergebnis ist immer ein besonderer Aha-Effekt, weil dann gleich alles fertig aussieht und man nicht erst lange warten muss bis es grünt", ergänzt er. Was dann nur noch fehlt, ist die barrierefreie Rampe, die auf die Terrasse führt" und ein paar blühende Pflanzen. Die sucht sich Familie Schwarze/Wiencke in der kommenden Woche bei Köhlers Rosenhof aus. "Am 24. Juni wollen wir dann möglichst fertig sein", prognostiziert Gartenplanerin Schrenk.

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