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Handball-Zweitligist Post Schwerin besiegt HSG Varel mit 29:23 : Niederlagenfrust von der Seele geworfen

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Na, es geht doch! Post Schwerins Zweitliga-Handballer bezwangen am Mittwoch HSG Varel mit 29:23 (16:8). Damit sind zwei Punkte sicher im Kampf um die direkte Qualifikation zur kommenden eingleisigen 2. Liga.

svz.de von
erstellt am 06.Apr.2011 | 10:15 Uhr

Na, es geht doch! Post Schwerins Zweitliga-Handballer bezwangen gestern Abend den Tabellenvorletzten HSG Varel mit 29:23(16:8). Damit fuhren die Beuchler-Schützlinge nach fünf Niederlagen am Stück endlich wieder zwei Punkte im Kampf um die direkte Qualifikation zur kommenden eingleisigen 2. Liga ein.
Der Frust ob der Pleitenserie musste bei den Mecklenburgern ganz offensichtlich raus. Konzentriert wie lange nicht in der Startphase hatten die Postler genug Dampf im Kessel. Jeder Wurf ein Treffer – Torjäger Ingo Heinze netzte HSG-Keeper Andre Seefeldt gleich einen Dreier ein, bis zum Seitenwechsel traf er noch zweimal. Und damit die Friesen endgültig Bescheid wussten, zog Post-Linksaußen Martin Murawski wenig später gleich nochmal den Scheitel bei Seefeldt nach zum 5:1 (9.). Zuvor hatte Schwerins „Kister“ Igor Levshin den Gästen deren ersten Siebener abgekauft. Der SV Post war regelrecht gallig, vor allem in der Deckung.

Nach 20 Minuten und etwas mehr Hektik im Spiel der Gastgeber war das Plus auf drei geschrumpft (9:6), wobei Varels Linksaußen Jan Molsen für sämtliche Gästetreffer bis dato verantwortlich zeichnete –- vier davon vom Punkt. Jetzt nahm Dirk Beuchler die Auszeit, um wieder mehr Struktur ins Angriffsspiel zu bringen. Es fruchtete. Seine Truppe legte paar Schippen drauf, zog bis auf zum 14:6 (26.) davon. Und Rechtsaußen Danny Anclais sagte sich: „Was Ingo zu Beginn kann, kann ich auch!“ und sorgte für die Tore 12 bis 16 zum 16:8-Pausenstand. Die zwei Pluszähler winkten bereits bei Halbzeit.

Bernhard Zisler feiert sein Saisondebüt

Und es brannte nun wirklich nichts mehr an, auch wenn Heinze– wie schon zum Ende der 1. Hälfte – von Molsen in persönliche Obhut genommen wurde. So spielten die Postler die Sache runter. Den nächsten Höhepunkt gab es in der 47. Minute, als Bernhard Zisler nach achtmonatiger Verletzung wegen zweier Kreuzbandrisse sein Saisondebüt feierte. Und auch die Außen wurden mit Alexander Rauch und Alex Wirt neu besetzt. Gestern durfte jeder mal ran. So kam es, dass Varel nach dem 14:24 (46.) noch Kosmetik betreiben konnte (18:24/51.). Doch wichtiger als die letztliche Tordifferenz waren gestern Abend die zwei Punkte.

Schwerin: Levshin (13 Paraden), Quednau (0. P./ab 56.) - Anclais 8/3, Chantziaras 6, Prothmann 3, Heinze 6, Murawski 4, Riediger, Riha 1, Vanek, Wirt 1, Rauch.

Varel: Seefeldt, Buschmann (20. - 30. und ab 47.) - Kalski 2, Ahlers 1, Janssen 3, Kalafut 3, Coors 3, Bitter 1, Bötel 1, Ginders 2, Molsen 7/5.

SR: Karamuk/Seliger (Berlin). Z.: 1152. 7-m: 5/3:7/5 (Levshin hält gegen Bötel, Molsen verwirft - Anclais scheitert 2x an Buschmann).

Strafminuten: 16:8 (Chantziaras 2x, Riediger 3x/Rot 55., Riha 3x/Rot 55. - Ginders, Kalski 3x/Rot. 53.).

Spielfilm: 0:1 (1.), 6:2 (11.), 6:4 (14.), 9:4 (18.), 9:6 (20.), 14:6 (26.), 16:8 (HZ), 19:9 (35.), 24:14 (46.), 24:18 (51.), 29:23 (EN).


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