Niederlage für Ex-Wiro-Chef

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10. Mai 2013, 10:41 Uhr

Die Zivilgerichtskammer im Landgericht Rostock hat Mittwoch die Entscheidung in der Sache "Küppers gegen Bachmann und andere wegen Schadensersatz" verkündet. Der Ex-Wiro-Chef Bernhard Küppers (70) erlitt eine Niederlage. Seine Klage gegen die Vorsitzende der Fraktion Rostocker Bundes, Dr. Sybille Bachmann, wurde im vollen Umfang abgewiesen. Die Zivilgerichtskammer wies ebenfalls seine Klage wegen des Anspruchs auf Schmerzensgeld als unbegründet ab. Es sei kein Ausnahmefall zu erkennen, so Richter Michael Mack.

In diesem Verfahren, das seit dem 17. Oktober 2012 lief, klagte Bernhard Küppers gegen Dr. Sybille Bachmann, die Hansestadt Rostock sowie gegen den Landesrechnungshof und das Land Mecklenburg-Vorpommern. Er forderte 500 000 Euro als Ausgleich für entgangene Leistungen durch das vorzeitige Vertragsende seiner Tätigkeit und zusätzlich 50 000 Euro Schmerzensgeld. Sein guter Ruf als Geschäftsführer der Wiro sei durch Presseinformationen, die Bachmann lanciert habe, und durch ein Strafverfahren, für das Dr. Bachmann ebenfalls den "ersten Stein ins Wasser warf", aufs Gröbste zerstört worden. Hinzu komme ein durch Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) inszeniertes Komplott, hieß es in der Klageschrift. Küppers wurde im Oktober 2011 wegen Untreue in neun Fällen von der Wirtschaftskammer des Landgerichtes zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und 20 000 Euro Geldbuße verurteilt. Offen ist die Entscheidung wegen einer mutmaßlich vorzeitigen Übergabe eines Prüfberichtes des Landesrechnungshofes an die Presse. Sie wird am 20. November 2013 verkündet.

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