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Sondereinsatzkommando nimmt 31-Jährigen fest : Neukloster: Polizei stürmt Wohnung

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In den frühen Morgenstunden des Donnerstag erreichte die Polizei der Notruf einer 24-jährigen Frau. Sie teilte mit, dass ihr Ex-Lebensgefährte, der sich erst kürzlich von ihr getrennt habe, in ihre Wohnung gekommen sei.

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erstellt am 07.Jul.2011 | 08:44 Uhr

Neukloster | Ein Sondereinsatzkommando der Polizei stürmte am Donnerstagmorgen um 8 Uhr eine Wohnung in der Theodor-Körner-Straße in Neukloster und nahm einen 31-Jährigen vorläufig fest. Der Mann aus dem Kreis Ludwigslust hatte sich laut Polizei in der Wohnung eines Freundes verbarrikadiert.

Voran gegangen war ein Vorfall in der Bützower Straße. In den frühen Morgenstunden erreichte die Polizei der Notruf einer 24-jährigen Frau. Sie teilte mit, dass ihr Ex-Lebensgefährte, der sich erst kürzlich von ihr getrennt habe, in ihre Wohnung gekommen sei. Dort kam es erst zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Folge die junge Frau massiv körperlich misshandelt wurde. Sie floh aus ihrer Wohnung. Laut der 24-Jährigen habe ihr Ex ihr derartig gedroht, dass sie um ihr Leben fürchtete. Dabei wurde auch erwähnt, dass der 31-Jährige Schusswaffen besitzt.

"Als die Beamten kurze Zeit später in Neukloster eintrafen, fanden sie die leicht verletzte Geschädigte außerhalb ihrer Wohnung vor und übergaben sie dem angeforderten Rettungswagen", berichtet Polizeisprecher Axel Köppen. Aus der stark verwüsteten Wohnung der Frau war der Verdächtige verschwunden. Er wurde später in der Wohnung eines Freundes in der Theodor-Körner Straße, wo er sich verbarrikadiert hatte, lokalisiert. "Auf die Ansprache der Polizei wurde von Seiten des Tatverdächtigen mit der Schusswaffenanwendung gedroht", so Köppen. So rückte die bereits zur Öffnung der Wohnung angeforderte freiwillige Feuerwehr wieder ab. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei griff zu.

Gegen den 31-jährigen, polizeibekannten Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei dem Einsatz, bei dem auch zwei Schreckschusswaffen und Pfefferspray sichergestellt wurden, wurde niemand verletzt.

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