Neuer Tiefschlag für Brähmer

Die Luxuslimousine von Boxprofi Jürgen Brähmer wurde nach dem Brand per Tieflader in die Werkstatt geschleppt.Privat (2) / Reinhard Klawitter (2)
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Die Luxuslimousine von Boxprofi Jürgen Brähmer wurde nach dem Brand per Tieflader in die Werkstatt geschleppt.Privat (2) / Reinhard Klawitter (2)

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21. April 2010, 10:07 Uhr

Schwerin/Bandenitz | Weiterer Schicksalsschlag für den Schweriner Boxprofi Jürgen Brähmer: Nachdem der amtierende WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht im Februar mit ansehen musste, wie sein Bootshaus am Heidensee durch einen Dachbrand schwer beschädigt wurde (SVZ berichtete), fing gestern laut Informationen unserer Zeitung am späten Nachmittag seine Luxuslimousine Feuer. Aus Hamburg kommend hatte Brähmer demnach bereits auf der A 24 kurz vor der Autobahnabfahrt Bandenitz Brandgeruch wahrgenommen. Im Ort brachte Brähmer seinen im vorderen Bereich plötzlich in Flammen stehenden Pkw am Fahrbahnrand der B 321 nahe der dortigen Tankstelle zum Stehen. Nach vergeblichen Versuchen des Boxprofis und einiger Zeugen, den Brand mit Feuerlöschern zu ersticken, hat die Bandenitzer Feuerwehr das komplette Ausbrennen des Fahrzeugs verhindern können.

Brähmer, der unverletzt blieb, habe das Geschehen sehr gefasst verfolgt und sogar Autogramme an Passanten verteilt, sagten Augenzeugen. Die Polizei, die den Brand eines Autos gestern in Bandenitz bestätigte, geht von einem technischen Defekt als Ursache aus. Der Schaden betrage mehrere tausend Euro.

Einen Schock erlebte Boxweltmeister Brähmer bereits am 18. Februar: Morgens gegen 9.30 Uhr wurde er Augenzeuge, als ein Schwelbrand sein mit Reet gedecktes Bootshaus am Heidensee schwer beschädigte.

"Besonders ärgerlich ist, dass ich mit dem Um- und Ausbau des Hauses fast fertig war", sagte Brähmer, der seinerzeit sichtlich um Fassung ringen musste. Er habe das frostige Winterwetter genut zt, um die Fassade rund um den Bootsschuppen zu erneuern, berichtete der Boxprofi unserer Redaktion. Denn der fest zugefrorene Uferbereich des Heidensees habe dabei den Zugang zum Gebäude erleichtert.

Das Feuer sei vermutlich bei Schweißarbeiten ausgebrochen, so die Polizeidirektion Schwerin im Februar. Der bei dem Brand entstandene Schaden entpuppte sich als immens. Die Polizei schätzte die Summe auf bis zu 100 000 Euro. "Durch das Auftreten immer neuer Glutnester mussten immer größere Stücke des Daches entfernt werden. Das Löschwasser trieb den Schaden weiter in die Höhe", so Polizeisprecher Niels Borgmann damals. Personen oder umliegende Häuser sind damals nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

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