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Neuer Missbrauchsverdacht gegen vorbestraften Sextäter

vom

Neustrelitz | Ein vorbestrafter Sexualstraftäter steht einem Medienbericht zufolge unter dringendem Verdacht, sich am Montag in Neustrelitz an einem Kind vergangen zu haben. Der 26-Jährige sitze seit Dienstag nach Erlass eines Haftbefehls in Untersuchungshaft, berichtete der „Nordkurier“ (Freitagausgabe) vorab unter Berufung auf den Leitenden Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler. Die Eltern des mutmaßlichen Opfers, eines neunjährigen Jungen, hätten den Mann angezeigt.

Zeisler habe zudem bestätigt, dass der Tatverdächtige wegen anderer sexueller Übergriffe vorbestraft sei. Deshalb habe er den Auflagen der sogenannten Führungsaufsicht durch das Landgericht unterstanden. Zu weiteren Details wollte sich Zeisler dem Bericht zufolge „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht äußern.

Die Auflagen beinhalteten unter anderem, sich von Kindern fernzuhalten, sagte Tanja Krüske, Sprecherin des Landgerichts Neubrandenburg dem Blatt. Zudem soll der Mann dem Zeitungsbericht nach auf Grundlage des Konzeptes des Landesjustizministeriums „FoKuS“ (Für optimierte Kontrolle und Sicherheit) unter „polizeilicher Beobachtung“ gestanden haben. Dabei handele es sich laut Krüske nicht um eine permanente Beobachtung, sondern um den regelmäßigen Kontakt zwischen Bewährungshelfer und Polizei.

Bis Anfang der Woche habe sich der Mann an die Auflagen gehalten, sagte Krüske weiter. „Es gab bis dato keine Auffälligkeiten.“ Mitte 2008 war der Mann laut Zeitungsbericht zuletzt aus dem Gefängnis entlassen worden.

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erstellt am 19.Aug.2010 | 06:55 Uhr

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