Bentwisch : Neuer Hort ist echtes Schmuckstück

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Susanne Strübing durchschneiden Tom, Emilia und Lucas das obligatorische Band zur offiziellen Einweihung des sanierten Gebäudes.
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Gemeinsam mit Bürgermeisterin Susanne Strübing durchschneiden Tom, Emilia und Lucas das obligatorische Band zur offiziellen Einweihung des sanierten Gebäudes.

Das neue Gebäude bietet auch Platz für eine Kita-Gruppe

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29. März 2015, 10:00 Uhr

Fußball, Brotdose und Ranzen packen heißt es für die Bentwischer Grundschüler: Am Freitag haben sie gemeinsam mit Kita- und Hort-Leiterin Steffie Zimmermann, Bürgermeisterin Susanne Strübing (parteilos) sowie zahlreichen Gästen ihr frisch saniertes Hortgebäude feierlich eingeweiht. Nach Ostern sollen sie dann endgültig ihre neuen Räume in der Stralsunder Straße 58 beziehen.

„Im alten Hort waren Spinnen im Bad und auch die Küche war wirklich alt“, sagen Leif und Laura. Umso mehr fiebern die beiden Grundschüler dem baldigen Umzug entgegen. „Das Haus ist richtig schön geworden. Ich freue mich riesig auf das neue Spielzeug“, sagt der zehnjährige Leif mit einem breiten Grinsen im Gesicht.


Kosten um 360 000 Euro gestiegen


Vom Baustart im April 2014 bis zur offiziellen Eröffnung gestern war es ein langer, teilweise gar steiniger Weg. Rückblick: Schon früh wurde deutlich, dass die ursprüngliche Sanierungssumme in Höhe von 765 000 Euro längst nicht ausreicht, um das aus dem Jahr 1903 stammende, ehemalige Schulgebäude umfassend zu sanieren. Die Hauptursache dafür waren vor allem starker Schwamm- und Schimmelbefall sowie die erforderliche Erneuerung zahlreicher Fenster. Dies stellte nicht zuletzt Architektin Ursula Jastram immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch statische Probleme sorgten dafür, dass die Kosten vor allem im November 2014 explodierten und seit dem Baubeginn auf 1 125 000 Euro anstiegen.

493 Kubikmeter Beton und Estrich, 810 Quadratmeter Innenputz sowie 48 Fenster und 47 Türen, so zählte es Strübing auf, später rückt dieser Ärger aber in den Hintergrund. Stattdessen freute sich die Bürgermeisterin vor allem für die Hort- und Kitakinder, die Essenraum, Leseecke oder Werkstatt nach den Osterferien in Beschlag nehmen können. Da passt es ins Bild, dass auch die Sonne sich gestern kurzzeitig gegen die Wolkendecke durchsetze und den Sanierungsbau in neuem Licht erstrahlen ließ.

Neben den 88 Hortplätzen bietet das Gebäude nun auch mehr Platz für die örtliche Kita Zwergenhaus. Eine Gruppe des Kindergartens soll aus Kapazitätsgründen ebenfalls in die Stralsunder Straße einziehen. Neben besseren Spiel- und Betreuungsmöglichkeiten können mit dem Umzug auch verschiedene Arbeitsgruppen wieder belebt werden. So wollen sich etwa die „Kleinen Gärtner“ um die Grünflächen kümmern und die „Hupfdohlen“ ihrem Hobby Tanzen weiter frönen. „Groß, hell und tolle Möglichkeiten – das zeichnet den neuen Hort aus. Auch können die Kinder nun ihren Spielort selbst wählen und kreativ sein“, freut sich Hort-Teamleiterin Anja Hey.

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