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Lokales

16. August 2017 | 15:21 Uhr

Neue Tanke in greifbare Nähe gerückt

vom

Grabow | Einstimmig befürworteten Grabows 19 Stadtvertreter am Mittwochabend auf ihrer jüngsten Sitzung im örtlichen Rathaus ohne große Diskussion dem Entwurf und Auslegungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für eine neue Tankstelle an der Bundesstraße 5 und Ludwigsluster Chaussee.

Gebaut werden soll sie gegenüber des ehemaligen Skoda-Autohauses auf etwa 2700 Quadratmetern Fläche. Beantragt hat dieses Vorhaben die Hermann Lother & Co. Mineralölgesellschaft mbH.

Wie Bauamtsleiter Peter Neumann bereits in der Vergangenheit die SVZ informierte, müssten dazu jedoch leider auch drei bis vier Bäume an der Ludwigsluster Chaussee sowie zwei Bäume an der B 5 gefällt werden. Das sei notwendig, um eine Einsichtnahme der Preissäule für die Kraftfahrer zu gewährleisten, erklärte Neumann damals. Begrenzt werde das Plangebiet im Norden von einer Waldfläche, im Osten von der gewerblichen Fläche an der Ludwigsluster Chaussee, im Süden von der Wohnbebauung und dem Techentiner Weg sowie im Westen von der Waldfläche an der B 5.

Grabows Bürgermeister Ulrich Schult geht davon aus, dass aus planungsrechtlicher Sicht frühestens 2011 mit dem Bau der neuen Tankstelle begonnen werden könne. Erste Absichten eines solchen Vorhabens vor den Toren der Stadt gäbe es übrigens bereits seit dem Jahr 2000, erklärte er gegenüber der Schweriner Volkszeitung. Es solle seines Wissens eine Art freie Tankstelle werden, sagte der Bürgermeister weiter, der im Übrigen eine geschäftliche Konkurrenz zur bestehenden Shell-Tankstelle generell begrüße.

"Jeder braucht heutzutage Konkurrenz, von der letztlich die Kunden profitieren werden. Da geht keiner dran kaputt. Mehr als zwei Tankstellen wollen wir in Grabow auch gar nicht haben", betonte Ulrich Schult, der sehr darauf hofft, dass alles mit dem geplanten Bauvorhaben klappen werde.

Das Grabower Stadtparlament hat mit seinem neuerlichen Beschluss den Weg frei gemacht, dass der Entwurf und Auslegungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sowie der Entwurf der Begründung einschließlich des Umweltberichtes nun öffentlich ausgelegt werden können. Wenn jetzt nicht noch mehr Stellungnahmen, sprich also Einwände, Anregungen oder Bedenken auflaufen, dann hat dieses Bauprojekt an der B 5 tatsächlich gute Chancen, auch realisiert zu werden. Der nächste Schritt wäre nämlich der Abwägungs- und Satzungsbeschluss. Danach folgten die Bekanntmachung und die Rechtskräftigkeit des Vorhabens.

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erstellt am 16.Sep.2010 | 06:44 Uhr

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