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Nordwestmecklenburg : Neue Regelungen beim Elterngeld

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Nach vier Jahren Elterngeld gibt es seit dem 1. Januar dieses Jahres erste tiefgreifende Veränderungen beim Elterngeldanspruch. Vor allem Hartz-IV-Empfänger sind von den Gesetzesänderungen betroffen.

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erstellt am 23.Jan.2011 | 05:49 Uhr

Nordwestmecklenburg | Denn bisher war das Elterngeld in Höhe von 300 Euro anrechnungsfrei. Seit dem 1. Januar wird das Elterngeld, das Eltern beziehen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder den Kindergeldzuschlag erhalten, vollständig als Einkommen berücksichtigt. Das heißt, dass sich der Anspruch zum Beispiel auf Arbeitslosengeld II verringert.

Nicht nur Hartz-IV-empfänger müssen mit Änderungen rechnen. Auch für Eltern, die bereits im vergangenen Jahr Elterngeld bezogen haben, wurde der Anspruch auf die Förderung neu berechnet. Wer ein Nettoeinkommen von mehr als 1200 Euro vor der Geburt des Kindes hatte, für denjenigen sinkt die Lohnersatzquote von 67 auf 65 Prozent.

Grundsätzlich können alle deutschen Staatsbürger, EU-Bürger und Ausländer mit entsprechender Aufenthaltsgenehmigung das Elterngeld bei ihrer entsprechenden Elterngeldstelle beantragen. "Das Elterngeld errechnet sich aus dem Erwerbseinkommen der zwölf Monate vor der Geburt des Kindes. Wenn ein Elternteil zu Hause bleibt, wird es für zwölf Monate gewährt", teilte ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) mit. Elterngeld wird für drei Monate rückwirkend gezahlt.

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