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Lokales

18. Oktober 2017 | 16:50 Uhr

Neue Pflegeplätze für Sternberg

vom

svz.de von
erstellt am 15.Aug.2010 | 02:42 Uhr

Sternberg | Das Angebot für Senioren in Sternberg wird größer. Das DRK plant einen Neubau mit 79 Pflegeplätzen. "Noch gibt es keine Baugenehmigung", erklärte Danilo Wahl, Leiter des DRK-Seniorenzentums in Sternberg, am Sonnabend gegenüber SVZ. Damit sei voraussichtlich im September zu rechnen. Die Finanzierung für den ca. sechs Millionen Euro teuren Neubau, der sich unmittelbar an das bestehende Seniorenzentrum anschließt, stehe. Laut derzeitigen Plänen soll der Neubau Ende 2011 fertig sein. Investor und späterer Betreiber ist das DRK.

"Ich finde das eine sehr gute Sache", so Sternbergs Bürgermeister Jochen Quandt. Ursprünglich wollte ein privater Investor in Abstimmung mit der Stadt auf dem früheren Gelände von Hoch- und Tiefbau ein Pflegeheim errichten. Er gab aber auf. "Wir sind froh dass der DRK-Kreisverband einsprang", so Quandt. "Jede Investition zählt."

Es ist die derzeit größte Investition des DRK-Kreisverbandes, sagte Vorsitzende Gudrun Stein am Rande des Sommerfestes am Sonnabend in Sternberg. Der Parchimer Kreisverband betreibe viele Kindertagesstätten, mehrere Häuser zum betreuten Wohnen aber verfüge nur in Sternberg über Pflegeheimplätze.

56 solcher Plätze sind es zur Zeit auf dem Areal des Seniorenzentrums. Dazu kommen 15 Plätze für die Tagespflege und 60 Wohnungen, in denen ältere Menschen teils selbstständig, teils betreut ihren Lebensabend verbringen. Danilo Wahl spricht von einem "sozialen Dorf." Aus dem Areal müssen Menschen nicht ausziehen, wenn sie mehr Pflege benötigen. Sie können innerhalb des Hauses wechseln von der barrierefreien Wohnung, in der sie eigenständig wirtschaften, bis zur Vollzeitpflege. Eine Zusammenarbeit gibt es mit zwei benachbarten Kindertagesstätten und mit Schulen in der Umgebung.

Das Sternberger Zentrum, das auch ein über die Stadtgrenzen hinaus tätiges Seniorenbüro enthält, war 1993 als Modellprojekt entstanden. Ein Haus, in dem alles unter einem Dach ist. Über dieses Konzept staunen noch heute viele aus der Branche, mit denen Danilo Wahl spricht.

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