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Lokales

21. November 2017 | 18:35 Uhr

Neue Parkordnung bremst Radfahrer aus

vom

svz.de von
erstellt am 21.Jun.2010 | 07:48 Uhr

Ludwigslust | Für den landeseigenen ca. 127 Hektar großen Schlosspark in Ludwigslust gilt seit kurzem eine neue Parkordnung. Erarbeitet von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten im Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (bbl), abgesegnet von der Verwaltung der Stadt Ludwigslust.

Diese Parkordnung, bei der die Priorität ganz klar auf dem Fußgänger liegt, beinhaltet eine ganze Reihe von Verboten. So ist etwa das Angeln in den zahlreichen Teichen untersagt, Ballspiele auf dem Rasenparterre sind verboten, Reiten ist zu unterlassen, ebenso Kutschfahrten, Hunde dürfen nicht frei laufen, man darf hier keine gewerblichen Tätigkeiten ausüben, musizieren oder gar Zelte aufbauen.

Es gehe nicht um Reglementierungen, auch nicht um Abzocke, sondern darum, eine rechtliche Handhabe bei Verstößen zu haben. Dabei sei der eigentliche Hintergrund dieses recht umfangreichen Regelwerks die dauerhafte Bewahrung des Gartendenkmals, erklärt bbl-Mitarbeiter Ulrich Kache, der seit 2000 zu zuständiger Architekt für die Ludwigsluster Anlage ist. Der Park, sagt Kache, sei in den letzten Jahren mit viel Aufwand saniert und nach historischen Vorlagen wiederhergestellt worden. Inzwischen sei hier ein qualitativ hoher Standard erreicht worden, den die Verwaltung der Staatlichen Schlösser unbedingt halten will.

Derweil finden Teile der Parkordnung wenig Akzeptanz: Das Regelwerk sieht vor, dass nur noch auf ausgewählten Wegen Rad gefahren werden darf - was viele gar nicht toll finden.

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