Neue Heimat für Märchenfiguren

Mehrere Künstler hatten kürzlich im Klosterdorf von Dobbertin mit ihrer Kettensäge schöne riesige Märchenfiguren aus Holz geschnitzt. Die brauchten einen neuen dauerhaften Standort. Jetzt wurden sie auf ihre Reise geschickt.

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01. August 2009, 08:33 Uhr

Dobbertin | In Dobbertin steht ein mit fünf Märchen - oder Sagenfiguren beladener Wagen bereit. Er soll die Figuren zu ihren neuen Standorten fahren. Im Transporter sitzen Jörg Riedel und Praktikant Christian Kluth.

Erstes Ziel war die Insel Poel bei Wismar. Gegen 9. 00 Uhr kamen die beiden in Kirchdorf auf einem Bauhof an, und luden die erste Sagenfigur " Der Riese von Poel " ( gesägt von Stefan Lietze ) wurde abgeladen.

Weiter geht die Fahrt. In Grevesmühlen wird "Flinti" ( vom Schnitzer Raik Vincent ) abgeladen. Im Piratenpark soll er einen passenden Platz bekommen.

So recht weiss der Intendant noch nicht, wo und wie, das wird sich aber finden. Und weiter gings.

Der nächste Ort war Dassow. Hier werden die " Riesinnen " ( von Roland Karl ) für die nächsten Jahre für den Ort werben. So leicht war aber die Stelle, wo die Riesinnen gelagert werden sollten, nicht zu finden.

Vorbei an einer Maulbeerhecke fand das Team aus Dobbertin den ehemaligen LPG - Standort. Ein altes und buntbemaltes Scheunentor wird geöffnet , die " Riesinnen " finden erst einmal ihren Ruheplatz.

Schließlich musste auch noch "Wieglinde" mit den Flügeln ( von B. Messemer gesägt) untergebracht werden. Als Standort wurde Perlin bestimmt, Bürgermeister Hans-Heinrich Franck wartete.

Angekommen werden die Dobbertiner vom Bürgermeister der Gemeinde erwartet. Er freut sich.

Die Eichenholzdame wird wieder fachgerecht und sorgsam abgeladen und erhält gleich den passenden Standort.

Sichtlich zufrieden und stolz der Bürgermeister." Heute werden wohl noch viele Bürger des Dorfes die Wieglinde mit den Flügeln besuchen, " sagt er und berichtet voller Freude von und über sein Dorf.

Danach geht die Ausfahrtour weiter. Das letzte Ziel ist Dömitz.

Der " Trommler " ( von Carsten Schmidt ) soll in die Stadt. Marina Möller von der Tourismus - Info und der Geschäftsführer der Dömitzer Hafengastronomie GmbH & Co. KG, Rüdiger Spur, nahmen freudig den Trommler entgegen.

Vorerst steht er im Kaufhaus. Später soll er seinen Platz auf der Festung finden. Die Freude der Dömitzer über die Ankunft des Trommlers war riesengroß. Zahlreiche Schaulustige begrüßten ihn schon im Kaufhaus und machten Fotos.

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