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Lokales

15. Dezember 2017 | 18:58 Uhr

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erstellt am 28.Apr.2011 | 06:28 Uhr

Gadebusch | Der Ortsverein e.V. Gadebusch des Arbeitslosenverbandes begeht am 6. Mai 2011 sein 20 -jähriges Bestehen. Vor 20 Jahren als Arbeitslosentreff gegründet und in den Folgejahren als Sozialprojekt ständig ausgebaut, hilft der bis zum heutigen Tag vielen Menschen in der Region.

Entstanden sind in dieser Zeit die Möbelbörse, die Kleiderbörse und das Beratungscenter für Arbeitslose. Ein besonderer Schwerpunkt war fast seit Beginn das jährliche Ferienlager für Kinder aus Familien, die sich einen Urlaub für ihre Kinder kaum leisten konnten. Mit Unterstützung des Landkreises und ständiger Sponsoren konnte vielen Kindern so erlebnisreiche Ferientage geboten werden. So wird es auch wieder in diesem Jahr sein.

Der Ortsverein zeigt aus Anlass seines Jubiläums im Gadebuscher Rathaus ab 6. Mai 2011 eine Ausstellung über diese 20 Jahre, die um 10.00 Uhr eröffnet wird. Ihre Teilnahme haben Dr. Martina Bunge, Mitglied des Deutschen Bundestages, Landrätin Birgit Hesse und der Bürgermeister von Gadebusch, Ulrich Howest zugesagt.

Bei einem kleinen Empfang mit den Gründungsmitgliedern und geladenen Gästen aus Politik, mit örtlichen Sponsoren, den unterstützenden Kommunen und ansässigen Vereinen wollen sich die Akteure des Vereins bei allen für die langjährige Unterstützung bedanken.

Am Sonnabend, den 7. Mai werden die Möbelbörse und die Kleiderbörse ihre Pforten am "Tag der offenen Tür" öffnen. Eingeladen sind alle, die an der Arbeit des Ortsvereins interessiert sind, alle Ehemaligen und Unterstützer, die Einwohner aus Gadebusch und Umgebung.

An die Anfangszeiten nach der Wende erinnert sich Luise Krüger noch sehr genau: "Mit der Möbelbörse in der Johannes-Stelling-Straße wollten und sind wir dem Anspruch gerecht geworden, Möbelstücke nicht in den Sperrmüll, sondern einem neuen Kreislauf zuzuführen." Ein Umweltgedanke mit sozialer Komponente, der bis heute Zuspruch findet. Die Erweiterung kam in 2005 mit der Eröffnung der Kleiderbörse sowie die Inbetriebnahme des Bewerbercenters für Arbeitslose. "Helfen. Den Menschen nach der Wende eine Orientierung im bürokratischen Dschungel geben", sagt Krüger. Ein wichtiges Angebot, denn für zahlreiche Bürger der ehemaligen neuen Bundesländer war aus Sicht von Krüger die Arbeitslosigkeit "eine Erfahrung, wie sie niemand erwartet hatte".

Zu den Mitstreitern der ersten Stunde Paul Koeppe, Lydia Schulz und Helga Wulf, die jetzt aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz im Ortsverein Gadebusch des Arbeitslosenverbandes an Luise Krüger übergab.

In den Anfangsjahren gehörten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu den Stützen. Heute organisieren zwei fest angestellte Projektleiter, auf geringfügiger Basis beschäftigte sowie Ein-Euro-Jobber mit Unterstützung der Arge den Arbeitsablauf. "Ohne diese Hilfe, lässt sich solch ein Angebot nicht aufrecht erhalten", sagt Krüger. Diese Leistung und das Engagement aller Freunde und Unterstützer wolle man auf dem Empfang am 6. Mai würdigen.

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