Oberkommando der Wehrmacht? : Nein zu OKW als Kreiskürzel

Hochrangige Vertreter des Oberkommandos der Wehrmacht saßen 1948 in Nürnberg wegen Verbrechen gegen Frieden und Menschlichkeit auf der Anklagebank. Foto: dpa
Hochrangige Vertreter des Oberkommandos der Wehrmacht saßen 1948 in Nürnberg wegen Verbrechen gegen Frieden und Menschlichkeit auf der Anklagebank. Foto: dpa

Skurriles bei der Suche nach neuen Kreisnamen: Der Vorschlag "Ostsee-Kreis Wismar" könnte das mögliche Kreiskürzel OKW erhalten. Diese Buchstaben standen aber einst für das Oberkommando der Wehrmacht.

svz.de von
23. März 2011, 08:24 Uhr

Gadebusch | Die Suche nach einem neuen Kreisnamen nach der Fusion von Nordwestmecklenburg mit Wismar treibt skurrile Blüten. Nachdem Kreistagspräsident Klaus Becker (CDU) den Namen Ostsee-Kreis Wismar ins Spiel brachte, warnt der ehemalige Landtagsabgeordnete Hermann Bollinger vor dem möglichen Kreiskürzel OKW. Diese Buchstaben standen einst für das Oberkommando der Wehrmacht, kritisiert der 73 Jahre alte Christdemokrat. Bollinger plädiert für die Beibehaltung des Namens Nordwestmecklenburg. "Bei einer Änderung könnte eine Schlange von Kosten auf Verwaltungen, Kommunen aber auch auf jeden Einzelnen zukommen", sagt Bollinger. Über den neuen Kreisnamen soll am 4. September per Bürgerentscheid abgestimmt werden.


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