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Erfahrungsaustausch : Naturschutztag bietet spielerisches Erleben

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Institut für Biowissenschaften geht es um Themen wie Biber, Kleingärten und Amphibienschutz

Zum neunten Mal hat am Sonnabend der Rostocker Naturschutztag stattgefunden. Etwa 90 Naturschutzinteressierte trafen sich im Institut für Biowissenschaften der Universität, um sich über eine Vielzahl an Themen informieren zu lassen. Außerdem wurde über Maßnahmen diskutiert, die der Natur zugute kommen.

„Wir wollen auf dem Naturschutztag ein Podium schaffen, auf dem Naturschützer aus dem ehrenamtlichen, behördlichen und wissenschaftlichen Bereich Erfahrungen und Standpunkte austauschen können“, sagt Ralph Emmerich vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), Regionalverband Mittleres Mecklenburg. Zu vielen Themen habe man in den einzelnen Einrichtungen verschiedene Ansichten. So sind neben dem NABU auch die Universität Rostock und das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Ausrichter der Veranstaltung.

Die Vorträge, die im Hans-Spemann-Hörsaal des Instituts gehalten werden, behandeln Themen wie Amphibienschutz, die Bedeutung von Hecken für Biotope oder den Wettbewerb „Naturnaher Kleingarten“. Letzterer wird alle zwei Jahre ausgerichtet. Wichtig ist hierbei: Naturnah ist nicht gleich verwildert! Vielmehr kommt es darauf an, möglichst einheimische oder zumindest archäophyte, also vor der Entdeckung Amerikas 1492 in Europa heimisch gewordene Gewächse im Garten wachsen zu lassen, um empfindliche heimische Biotope nicht zu zerstören.

„Etwa 30 bis 40 Prozent der Anwesenden sind selbst Mitglieder im NABU Mittleres Mecklenburg, der umfasst den Raum Rostock und Bad Doberan“, sagt Ralph Emmerich. Man wolle aber natürlich auch über den Tellerrand schauen. Deshalb wurde vor allem am Nachmittag vermehrt über den Großraum Mecklenburg gesprochen. In den Vortragspausen stärken sich die Naturschützer mit Soljanka und Kaffee, in kleineren Gruppen werden aber weiterhin umweltbezogene Themen diskutiert. Auch für die Jüngsten war gesorgt: Spielerisch beschäftigen sie sich mit den Themen Natur und Naturschutz.

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erstellt am 27.Jan.2014 | 08:00 Uhr

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