zur Navigation springen
Lokales

26. September 2017 | 02:14 Uhr

Nasskalt und stimmungsvoll

vom

svz.de von
erstellt am 03.Jul.2011 | 07:16 Uhr

Wittenberge | Zum Glück sind die Stuben drinnen - auch die Gaststuben der sechs Lokale, die am Sonnabend zur 15. Wittenberger Kneipennacht einluden. Die kalte, nasse Julinacht hielt die Wittenberger und Besucher aus der Umgebung nicht davon ab, sich bei guter Livemusik, Speisen und Getränken zu amüsieren.

Trotz der Tatsache, dass dieses Mal nur so wenige Gastronomen mitmachten und die äußeren Bedingungen nicht gerade einladend waren, konnte Sybille Jürgens vom Organisator, dem Gewerbeverein WIR, gestern bereits ein positives, erstes Fazit ziehen. "Nur auf den Straßen waren nicht so viele Leute unterwegs, wie sonst", resümiert sie. Die Gastronomen hatten sich indes auf Betrieb drinnen und draußen eingerichtet, Bierpilze und Pavillons boten Schutz vorm Regen, waren allerdings nur mäßig besucht. Dafür war es drinnen in einigen Gaststätten zeitweise so voll, dass man Mühe hatte, überhaupt hineinzukommen. "Das ist einfach eine wichtige Veranstaltung für Wittenberge", findet Lysann Krügerer, Inhaberin des "Holzwurms" in der Altstadt. "Die Kneipennächte nützen uns allen", meint die junge Frau. In ihrem Lokal spielte "Beckmaakon" - eine junge Band, die nicht nur junges Publikum ansprach. Mit "Deutschpop rockmädchenmusik" umschreiben die Musiker selbst ihr breit gespanntes Repertoire.

Irish Folk gab es von den "Several Gents" im Speicher des Brauhauses Alte Ölmühle. Hier machten es sich u. a. Cathrin und Sven Hacker sowie Simone Hinrichs aus Wittenberge gemütlich. "Wir sind eigentlich fast immer bei der Kneipennacht dabei - und halten auch stets gut durch", erzählt Sven Hacker. Ob die Freunde angesichts der Witterung aber wieder von Kneipe zu Kneipe ziehen, sei ungewiss. Der Wittenberger vertritt die Meinung, dass eine Kneipennacht pro Jahr in der Elbestadt vielleicht ausreichen würde, damit sie etwas Besonderes bleibt.

Dass speziell an den vergangenen Wochenenden eine Veranstaltung die nächste jagte, sieht auch Thomas Schneider, Geschäftsführer der Lucullus GmbH und Betreiber des Theaterkellers, nicht ganz ohne Sorge. "Die Leute nehmen doch nicht alles mit", so Schneiders Erfahrung. Zu Beginn des Kneipenabends gab er sich verhalten optimistisch, dass es sich noch gut füllen wird. "Hierher kommen die Gäste immer erst relativ spät. Sie fangen meist entweder im Klimbim oder am anderen Ende, in der Altstadt, an."

Im Klimbim lockte "Orion" mit Blues, Rock, Oldies und Schlagern die Besucher schon frühzeitig auf die Tanzfläche. "Eine wirklich gute Band", lobte Klimbim-Inhaber Mike Kretschmann, der sich sicher war, dass es spätestens nach der Übertragung des Boxkampfes Wladimir Klitschko-David Haye drinnen noch richtig voll wird.

Ob es im Herbst eine weitere Kneipennacht geben wird, sei noch nicht entschieden, informierte Sybille Jürgens. "Wir müssen erstmal abrechnen und auswerten." Sicher sei jedoch der erste Samstag im Juli 2012. "An diesem Kneipennacht-Termin halten wir fest."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen