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Lokales

23. Oktober 2017 | 06:31 Uhr

Nach Probefahrt mit Krad verschwunden

vom

svz.de von
erstellt am 02.Sep.2010 | 07:36 Uhr

Hagenow | Der Internethandel boomt, Geschäfte online abzuwickeln, bietet viele Vorteile - kann sich für den einen oder anderen aber auch ganz schnell zum Albtraum entwickeln. So wie es jetzt einem Bürger aus dem Wittenburger Ortsteil Wölzow erging, der eine KTM-Crossmaschine über ein Internetauktionshaus zum Verkauf ins Netz stellte und eine böse Überraschung erlebte. "Ein mutmaßlicher Kaufinteressent hatte sich telefonisch bei dem Anbieter gemeldet, aber mit unterdrückter Rufnummer. Es kam dann auch zu dem Treffen, der Anrufer unternahm dann mit der Maschine eine Probefahrt - und wurde anschließend nicht mehr gesehen", schilderte Kriminalhauptkommissar Klaus-Dieter Rothe, Leiter der Außenstelle des Kriminalkommissariats des Polizeireviers Hagenow, gegenüber SVZ den Fall. "Wichtig ist, sich bei Geschäftsabschlüssen immer einen Personalausweis zeigen zu lassen, das Dokument sollte bei einer vereinbarten Probefahrt auch beim Verkäufer bleiben und man sollte dabei auf Echtheit der Papiere schauen", rät Rothe. Der Geschädigte, ein 20-jähriger junger Mann, erstattete Anzeige bei der Polizei, legte auch eine Personenbeschreibung vor. Der mutmaßliche Täter soll etwa 1,70 Meter groß sein, von kräftiger Figur, mit kurzen blonden Haaren und Kinnbart. Getragen haben soll er ein beigefarbenes T-Shirt und blaue Jeans. Bei dem rund 3000 Euro teuren Motorrad handelt es sich um eine Vollcrossmaschine KTM, Hubraum 250 Kubikzentimeter, Farbe Orange mit schwarzen Schriftzügen. "Wer Hinweise geben kann zu ähnlichen Fällen, sollte sich telefonisch an das Polizeirevier Hagenow 6310 oder jede andere Dienststelle melden."

Ein ähnlicher Fall hatte sich bereits in der niedersächsischen Kreisstadt Lüneburg ereignet, teilte Klaus-Dieter Rothe mit. "Am 19. August wurde angezeigt, dass eine Maschine vom Typ Suzuki ebenfalls nach einer Probefahrt samt dem Fahrer verschwunden sei. Der Mann, der telefonisch bei dem Verkäufer sein Interesse an dieser Maschine bekundete, war angeblich mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist." Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen bestehe, müsse noch geprüft werden.

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