Nach Frosteinbruch nicht kalt erwischt

Der Hagenower Mühlenteich zeigte sich gestern im winterlichen Kleid. Temperaturen von neun Grad unter Null ließen das Wasser gefrieren.
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Der Hagenower Mühlenteich zeigte sich gestern im winterlichen Kleid. Temperaturen von neun Grad unter Null ließen das Wasser gefrieren.

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01. Dezember 2010, 07:38 Uhr

Hagenow/Ludwigslust | Es ist ein früher Wintereinbruch, den wir jetzt erleben. Und dennoch hat es die Kreisstraßenmeisterei Hagenow-Ludwigslust nicht kalt erwischt. Alle Jahre wieder ist um diese Zeit auch mit Frost und Schnee zu rechnen, wenngleich uns das Tief "Katharina" in den kommenden Tagen noch in Atem halten wird. Der Winterdienst-Bereitschaftsplan der Straßenmeisterei steht, und die Mitarbeiter sind auf alle möglichen Wetterkapriolen vorbereitet, versichert Michael Pilling, technischer Mitarbeiter, im Gespräch mit SVZ.

"In den vergangenen Nächten mit den doch schon erheblichen Minustemperaturen lief unser Bereitschaftsdienst an. Morgens gegen drei Uhr sind die Kollegen von den drei Betriebshöfen in Hagenow, Ludwigslust und Vellahn aus rausgefahren, um für abgestumpfte Straßen zum Berufsverkehr zu sorgen", macht er deutlich. Neun eigene Spezialfahrzeuge sind dabei im Einsatz. Hinzu kommen drei Lohnunternehmen, die ebenfalls im Auftrag des Landkreises den Winterdienst mit absichern helfen. Speziell im Blick haben die Einsatzkräfte Brücken und Tunnel - dort ist die Glättegefahr besonders groß. Auf insgesamt 567 Kilometern sichert die Kreisstraßenmeisterei den Winterdienst ab, für die vergangene Nacht war erhöhte Bereitschaft angesagt. Die Salzlager sind voll, rund 400 Tonnen sind kreisweit eingelagert. Bundesstraßen und Autobahnen gehören nicht zum Verantwortungsbereich der Kreisstraßenmeisterei.

Michael Pilling macht aber auf die Verantwortung der Fahrzeugführer aufmerksam, die bei extremen Wetterlagen besondere Sorgfalt walten lassen sollten. Zudem ist seit gestern Winterreifenpflicht angesagt.

Ein Blick auf das vergangene Jahr, den wir von Elke Dornblut aus dem Pahlhuus in Zarrentin bekamen, macht deutlich: "Am 1. Dezember hatten wir + 4°C gemessen, auch Ende November lagen die Temperaturen in diesem Bereich. Richtig kalt, um die -10° C wurde es erst am 18./19. Dezember. Nach einer kurzen Erholung kam dann der Mega-Winter. "

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