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Anschluss an den Bundesdurchschnitt verloren : MV hinkt bei Bruttolöhnen hinterher

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Trotz einer moderaten Steigerung verlieren die Löhne und Gehälter in der Wirtschaft MVs immer mehr den Anschluss an den Bundesdurchschnitt. 2010 erhielten die Arbeitnehmer hier durchschnittlich 22 272 Euro brutto.

svz.de von
erstellt am 30.Mär.2011 | 08:23 Uhr

Schwerin | Trotz einer moderaten Steigerung verlieren die Löhne und Gehälter in der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns immer mehr den Anschluss an den Bundesdurchschnitt. 2010 erhielten die Arbeitnehmer im Nordosten durchschnittlich 22 272 Euro brutto, wie das Statistische Amt in Schwerin am Mittwoch mitteilte.

Das seien 78,7 Prozent des Bundesdurchschnitts von 28 293 Euro. 2009 hatten die Arbeitnehmer im Land noch 79,3 Prozent des Bundesdurchschnitts verdient. Die Löhne und Gehälter in Mecklenburg-Vorpommern sind am weitesten von allen Bundesländern vom deutschen Durchschnitt entfernt.

Allerdings bekamen sie im vorigen Jahr 341 Euro (1,6 Prozent) mehr als 2010.Im Ost-Durchschnitt wurden 2010 je Arbeitnehmer 23 211 Euro gezahlt - 82 Prozent des Bundesdurchschnitts. Im Westen waren es 29 142 Euro und damit 103 Prozent des Bundesdurchschnitts.

Am besten verdienten 2010 in Mecklenburg-Vorpommern die Beschäftigten bei öffentlichen und privaten Dienstleistern mit 25 594 Euro (418 Euro mehr als 2009) und im verarbeitenden Gewerbe mit 24 585 Euro (204 Euro mehr als 2009). Die niedrigsten Löhne und Gehälter zahlten die Land- und Forstwirtschaft und Fischerei mit 15 785 Euro (125 Euro mehr als 2009). Nur wenig mehr gab es in Handel, Gastgewerbe und Verkehr mit 17 561 Euro (425 Euro mehr als 2009).

Den größten Abstand zum Bundesdurchschnitt mussten die Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe hinnehmen, sie erhielten 64,8 Prozent des Schnitts. Weitgehend angeglichen war mit 97,8 Prozent der Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister.

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