Mutter und Sohn schwer verletzt

Damit Rettungskräfte den   37-jährigen Beifahrer versorgen konnten, musste die Lübzer Feuerwehr das Dach des Autos abtrennen.  Foto: Michael-Günter Bölsche
Damit Rettungskräfte den 37-jährigen Beifahrer versorgen konnten, musste die Lübzer Feuerwehr das Dach des Autos abtrennen. Foto: Michael-Günter Bölsche

von
02. Dezember 2008, 02:52 Uhr

Riederfelde | Glück im Unglück - trotz aller Schwere des Unfalls - hatte gestern eine 33-jährige Renault-Fahrerin mit ihrem Twingo auf der B 191. Die Frau war zwischen Riederfelde und Lübz aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Vermutlich beim Versuch des Gegenlenkens kam das Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen einen Baum auf der entgegengesetzten Fahrbahnseite, so die ersten Erkenntnisse vor Ort. Dabei hatte die 33-Jährige Glück, dass das Fahrzeug im weichen Boden der Böschung feststeckte, sonst wäre es einige Meter in die Tiefe gestürzt und hätte sich dabei mehrfach überschlagen. Dennoch wurden die Fahrerin und ihr im Fond sitzender Sohn (elf Jahre alt) mit schweren Verletzungen in das Parchimer Asklepios Krankenhaus eingeliefert.

Lob erhielten die DRK-Rettungskräfte. Die eintreffenden Rettungsassistenten sicherten das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen durch den Einsatz eines Abschleppseiles. Die Lübzer Feuerwehr übernahm dann die professionelle Absicherung, indem der Rüstwagen zum Einsatz kam. "Ein weiteres Problem war das Auslaufen von Benzin. So mussten wir zusätzlich die Löschbereitschaft für den eventuellen Ernstfall herstellen", so der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr, Danilo Urbutat. Auch die Rettung des 37-jährigen Beifahrers gestaltete sich auf Grund der Örtlichkeit schwierig. "Wir mussten das Dach des Autos abtrennen, damit die Rettungskräfte an die verletzte Person gelangen konnten", so Urbutat.

Die B 191 war für etwa eine Stunde voll gesperrt, anschließend halbseitiger Verkehr zugelassen, da der Boden noch ausgetauscht werden musste. Mehrere Liter Benzin waren bei dem Unfall ausgelaufen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen