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Lokales

12. Dezember 2017 | 17:12 Uhr

Museumspläne für August-Bebel-Straße

vom

svz.de von
erstellt am 20.Mai.2010 | 09:34 Uhr

Rostock | In der August-Bebel-Straße soll ein zweiter Standort des Kulturhistorischen Museums entstehen. Das ist die Empfehlung einer Expertenkonferenz. Die Fachleute haben sich mit dem von der Stadt entwickelten Museumskonzept auseinandergesetzt. Das Resümee: Die bereits sehr gute Entwicklung des stadthistorischen Museums im Kloster zum Heiligen Kreuz sollte in der August-Bebel-Straße fortgesetzt und ausgebaut werden.
Zeitgleich hat die Stadt einen Wettbewerb ausgelobt, der von der Europäischen Union gefördert wurde. Darin ging es um eine mögliche Umgestaltung des ehemaligen Schifffahrtsmuseums und des Vorplatzes unter dem Gesichtspunkt einer eng vernetzten Museumslandschaft in der Innenstadt. Die Siegerentwürfe, so Kultursenatorin Dr. Liane Melzer (SPD), zeigten, dass das Gebäude auch in seiner derzeitigen Form erhalten und aufgewertet werden kann. "Die Experten sind überzeugt, dass das Museum mit zwei Standorten funktioniert", berichtet Alexander Ludwig (FDP). "Die Sammlung ist groß genug, um auch ein zweites Haus zu bestücken."
Weniger enthusiastisch zeigten sich die Fachleute bezüglich des angedachten Maritimen Technikmuseums, dessen größtes Ausstellungsstück das Traditionsschiff werden soll. "Der Tenor war: Beschränkt euch", so Dr. Ingrid Bacher (SPD). Es sei wichtig, Alleinstellungsmerkmale und ein klares Profil herauszuarbeiten, fügt Senatorin Melzer hinzu. Mit dem sich im Aufbau befindenden und durch das Land geförderten Technikmuseum in Wismar sowie dem Luftfahrtmuseum in Peenemünde gibt es bereits zwei starke Konkurrenten in MV. Über den möglichen Standort des Maritimen Technikmuseums - und damit verbunden des Traditionsschiffes - haben sich die Experten nicht geäußert. Nach wie vor beharren die Interessenvertreter auf einer Verlegung des Typ-IV-Schiffes in den Stadthafen.

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