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Lokales

16. Dezember 2017 | 19:47 Uhr

Morgen Kracher Dritter gegen Zweiter

vom

svz.de von
erstellt am 24.Sep.2010 | 07:35 Uhr

Rostock | Die "Woche der Wahrheit" für den FC Hansa in der 3. Fußball-Liga endet morgen mit dem Kracher Dritter gegen Zweiter. Die Rostocker empfangen um 13.30 Uhr in der DKB-Arena Eintracht Braunschweig. Nach dem etwas unglücklichen 2:3 bei Kickers Offenbach brennt die Truppe darauf, den Beweis dafür zu liefern, dass sie nicht von ungefähr seit Saisonbeginn ganz vorn in der Tabelle mitmischt.

"Im Moment sind wir ein Spitzenteam", meint Manager Stefan Beinlich und führt aus: "In Offenbach hat die Mannschaft gezeigt, dass sie zu Recht da oben steht, auch wenn sie verloren hat. Sie war in der Spielanlage über Teile der Partie überlegen."

Trainer Peter Vollmann setzt bekanntlich vordergründig auf defensive Sicherheit, trifft dazu passend auch keine forschen Aussagen, sondern hält sich wie eh und je eher etwas zurück: "Ich sage das Gleiche wie der Manager. Würden wir gegen Braunschweig gewinnen, wären wir weiter oben gut dabei."

"Die arbeiten taktisch noch präziser als Offenbach"

Wasserstandsmeldungen abzugeben, das ist nicht das Ding des 52-Jährigen. Gleichwohl macht er sich natürlich seine Gedanken über die Situation: "Es wäre enttäuschend, wenn wir, nachdem wir in Offenbach nichts geholt haben, auch gegen Braunschweig leer ausgehen. Allerdings ist das eine Mannschaft, die taktisch noch präziser arbeitet als Offenbach, gerade auswärts noch disziplinierter ist. Das sieht man an den Gegentoren (erst vier in neun Partien, nur eins auswärts! - d. Red.). Wir brauchen aber keine Angst zu haben. Wir werden versuchen, Lösungswege auch gegen ein so gut strukturiertes Team zu finden, müssen halt erst mal das Ziel haben, ein Tor zu erzielen, in Führung zu gehen."

Vollmann lässt durchblicken, dass er mit dem gegenwärtigen Stand alles andere als unzufrieden ist: "Wenn ich bei Bayern München bin, muss ich Deutscher Meister werden. Ich befinde mich aber in Rostock, und da definiere ich Erfolg ganz anders: dass wir uns aus den Mitteln, die zur Verfügung stehen, eine sehr gute Situation geschaffen haben."

Diese soll morgen nach Möglichkeit gefestigt werden - auch durch das Abstellen individueller Fehler, die in Offenbach zumindest einen Punkt kosteten. Erfreulich: Im defensiven zentralen Mittelfeld ist laut Peter Vollmann mit den zuletzt angeschlagenen Kevin Pannewitz zu 95 und Robert Müller zu 75 Prozent zu rechnen: "Ich denke, dass einer von beiden auf jeden Fall auflaufen kann." Mohammed Lartey (Sprunggelenks-Blessur) musste im Training auch etwas kürzer treten. Einem Einsatz steht aber nichts im Wege.

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