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Lokales

17. November 2017 | 22:29 Uhr

Mitwisser machen die Nacht zum Tag

vom

svz.de von
erstellt am 27.Apr.2012 | 08:55 Uhr

Wie vielseitig Wissenschaft sein kann, hat gestern zum neunten Mal die Lange Nacht der Wissenschaften bewiesen. An mehr als 50 Standorten fanden unter dem Motto "Mitwisser gesucht!" etwa 150 Veranstaltungen statt. Dabei wurde die erste Rechenmaschine der Welt, die Z3, vorgestellt, über Herzfunktionen und Explosionen aufgeklärt oder den Robben ein Besuch abgestattet. Tausende Gäste ließen sich von den Forschern in ihre Welt einführen.

Anatomie Großen Ansturm hat es auch in der Anatomie und Pathologie gegeben. Marko Schulze, Präparator am Institut, erklärte den Besuchern Wissenswertes zu den Ausstellungsstücken. "Wir haben hier mehr als 200 Jahre alte Exponate, die wir mit viel Mühe erhalten" sagt er. Zu sehen waren neben menschlichen Schädeln auch die Skelette von Urtieren. Eine besonderes große Menschenmenge versammelte sich im Präparationssaal. Dort waren Führungen gar nicht mehr möglich.

Uni-Hauptgebäude Obwohl das Hauptgebäude der Uni Rostock noch eine Baustelle ist, konnten die Besucher erstmals seit Beginn der Bauarbeiten durch das Foyer schlendern. Angela Hartwig, Leiterin des Universitätsarchivs, und Holger Kotermann, Referatsleiter für Projektplanung und -koordination, leiteten den Rundgang. Im Juni nächsten Jahres soll das Gebäude komplett saniert sein.

Innerstädtisches Gymnasium Was Schüler täglich im Unterricht lernen, konnten sie gestern den Nachtschwärmern vorstellen. Neben physikalischen Experimenten zum Mitmachen begeisterte vor allem ein Theaterstück von sechs Achtklässlern, die mit Witz und guten Ideen den Tagesablauf eines Chemikers nachstellten.

Zoo Schleiereule Günter und Rabe Olsen waren gestern die kleinen Stars im Rostocker Zoo. Bei der Tierpräsentation standen sie nämlich im Rampenlicht. Die Besucher erfuhren Wissenwertes über beide Tierarten und durften sie danach noch ausgiebig streicheln. "Günter hat heute sogar Geburtstag", verriet Pflegerin Micaela Nürnberg.

Agrar- und Umweltwissenschaften Tierisch ging es auch in der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät zu. Da konnten die Besucher nicht nur ein Kalb, sondern auch drei Ferkel bestaunen. "Wir beschäftigen uns mit der Tierernährung und explizit mit der Optimierung der Schweinefütterung", erklärt Wissenschaftlerin Kristina Romanowski.

Konrad-Zuse-Haus Weniger niedlich, aber mindestens genauso spannend ging es im Institut für Informatik zu. Dort war der Sohn des Computererfinders, Konrad Zuse, zu Gast. In stündlichen Vorträgen erklärte er die Funktion des Z3-Computers. Zur Veranschaulichung brachte Horst Zuse einen Nachbau des Geräts mit.

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