Mit Spaß Kalorien verbrennen

Zu Beginn des Kurses: Nicole Steinfurth (3. v. l.) lässt die Kinder erstmal den klassischen Schwung um die Hüfte üben.
Zu Beginn des Kurses: Nicole Steinfurth (3. v. l.) lässt die Kinder erstmal den klassischen Schwung um die Hüfte üben.

Die neue Sportart Hoop-Dance soll ab Oktober im Zebef Ludwigslust für Eltern und ihre Kinder angeboten werden

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21. August 2019, 11:43 Uhr

Eigentlich war die Sport-Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus „Zebef“ für Eltern mit ihren Kindern gedacht. Trotzdem durfte auch ich mich in der relativ neuen Sportart „Hoop Dance“ ausprobieren. Früher hatte ich große Freude daran, mir den Reifen um die Hüfte zu schwingen. Allerdings ist das schon einige Jahre her. Ich brauchte im Zebef also erstmal ein bisschen Zeit, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Beim „Hoop Dance“ wird das klassische Hula-Hooping mit einem freien Tanz zu poppiger Musik kombiniert. Sprich, der Reifen wird nicht nur klassisch um die Hüfte geschwungen, sondern auch um andere Körperteile wie Füße, Brust und Arme. „Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man jede Menge Kalorien verbrennt“, erklärt Trainerin Nicole Steinfurth.

Seit die gebürtige Berlinerin vor sieben Jahren mit der Sportart anfing, ist sie um die halbe Welt gereist und hat auf vielen Festivals Workshops geleitet. „Hoop Dance“ jetzt für Eltern und ihre Kinder anzubieten, ist auch für die 33-Jährige eine neue Erfahrung. Stefanie Eden, zuständig für die Familienbildung im Zebef und Organisatorin, fügt hinzu: „Es ist vor allem auch für Eltern und Kinder eine neue Erfahrung. Beide Teile lernen gemeinsam etwas ganz Neues. Das stärkt die Beziehung zueinander.“

Nicole Steinfurth versucht direkt zu Beginn, mir die Angst zu nehmen. „Man muss nicht besonders sportlich sein und lernt sehr schnell“, sagt sie. Trotzdem bleibe ich skeptisch und bin nicht davon überzeugt, dass ich großes Talent für diese Sportart besitze.

Erst einmal muss der passende Reifen für mich gefunden werden. Nicole erklärt, dass der perfekte Reifen ungefähr vom Boden bis zum Bauchnabel reichen muss. Soweit so gut. Die Aufgabe, den Hula Hoop auf Taillenhöhe zu halten, kann ich noch ganz gut meistern. Schwieriger wird es, als ich damit vorwärts gehen oder mich drehen soll. Aber es macht Spaß und der Ehrgeiz hat mich gepackt. Dass man dabei sogar ins Schwitzen kommt, hätte ich anfangs nicht gedacht. Mein Fazit: Eine tolle Sache, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern kann. Dass „Hoop Dance“ definitiv anstrengender ist als es aussieht, merke ich am nächsten Morgen: an meinem Muskelkater.

Ab Mitte Oktober plant das Zebef dann einen wöchentlichen Kurs, vorausgesetzt es finden sich viele interessierte Familien. Ab einem Alter von sechs Jahren können die Kinder teilnehmen. Stefanie Eden hofft dabei auf eine Förderung vom Landkreis.

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