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Lokales

22. September 2017 | 17:26 Uhr

Mit Pasta und Lachs zum Bundesfinale

vom

svz.de von
erstellt am 18.Mär.2011 | 02:17 Uhr

Marienehe | Blattsalat mit Putenstreifen, Lachsfilet auf schwarzen Bandnudeln und eine selbstgemachte Fürst-Pückler-Creme: Die Baltic-Schule aus Toitenwinkel ist gestern mit einem feinen Drei-Gänge-Menü an den Start gegangen. Beim Landesfinale des 14. Erdgaspokals der Schülerköche musste sich der Regionalsieger gegen die Heinrich-Heine Schule aus Karlshagen (Landkreis Ostvorpommern) und der Regionalen Schule Stadt Lübz (Landkreis Parchim) behaupten. Am Ende reichte es für die Rostocker jedoch nur für den dritten Platz.

Die Schwierigkeit beim Menü von Andrea, Tessa, Susanne und Marcel war der selbstgemachte schwarze Nudelteig. "Auch die Nachspeise aus drei verschiedenen Cremes ist sehr aufwändig", sagt Juryvorsitzender Christian Ulrich. Er und seine Kollegen schauten den Nachwuchsköchen über die Schulter, gaben hin und wieder Tipps und halfen, wenn es Fragen bei der Bedienung der Küchengeräte gab. Trotz des Zeitdrucks blieben die Rostocker Jungköche aus der siebten Klasse gelassen. Ganz im Gegenteil zu ihrer Lehrerin Grit Ludwig. "Ich bin ganz nervös", sagte sie. Gemeinsam mit den Schülern erstellte sie eine Menüliste. Neben den Zutaten war das Thema "Alles Pasta" vorgegeben.

Die Koch- und Anrichtzeit für alle drei Teams betrug 120 Minuten. Einkaufen durften die Schüler in einem Wert von insgesamt 18 Euro. Neben den Tellern mussten auch die Tische passend zum Thema dekoriert werden. Bei der Bewertung kam es der Jury neben dem Geschmack und der Kreativität vor allem auf Ordnung und Sauberkeit an. "Einige Schüler haben schon mehr drauf als so mancher Kochlehrling", sagt Ulrich. Er freute sich über die vielen kreativen Einfälle der Nachwuchsköche.

Die höchste Punktzahl bekam am Ende die Regionale Schule Heinrich Heine aus Karlshagen. Die vier Mädchen konnten die Jury unter anderem mit einer Lachs-Zander-Roulade, einer Geflügel-Käse-Praline und Apfelgelee mit Cassis-Birne überzeugen. "Wir haben nicht auf die anderen Teams geachtet, sondern nur auf unser Menü", sagt Sarah Orzewski. Für das Team geht es nun am 23. Mai zum Bundesfinale in Erfurt. Hier treten die besten Schülerköche Deutschlands gegeneinander an.

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