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Fußball-Zweitligist tritt am Sonntag bei der SG Dynamo Dresden an : Mit mehr Stabilität zum Erfolg

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Ein erstes richtungsweisendes Spiel steht am Sonntag für Zweitliga-Neuling Hansa Rostock auf dem Plan. Die Ostseestädter sind ab 15.30 Uhr bei Mitaufsteiger Dynamo Dresden zu Gast.

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erstellt am 22.Jul.2011 | 09:01 Uhr

Rostock | Ein erstes richtungsweisendes Spiel steht am Sonntag für Zweitliga-Neuling Hansa Rostock auf dem Plan. Die Ostseestädter sind ab 15.30 Uhr bei Mitaufsteiger Dynamo Dresden zu Gast. FCH-Trainer Peter Vollmann spielt die Bedeutung der Partie jedoch herunter: "Auch danach sind es noch 32 Begegnungen. Ich bin überzeugt, dass wir die Qualität im Kader haben, um die 2. Liga zu halten. Doch habe ich auch immer gesagt, dass wir uns kontinuierlich steigern und verbessern müssen. Für uns ist es am besten, wenn wir es so machen wie in der vergangenen Saison und von Spiel zu Spiel schauen. Damit sind wir in der 3. Liga sehr gut zurecht gekommen."

Dennoch verspüren beide Teams gleich zu Saisonbeginn einen gewissen Druck. Wie Hansa (1:2 zu Hause gegen Paderborn) mussten auch die Sachsen trotz 1:0-Führung eine 1:2-Schlappe hinnehmen. Die Truppe von Trainer Ralf Loose unterlag in Cottbus. Es war im Übrigen die erste Punktspielpleite unter dem neuen Coach, der seit 12. April in Dresden tätig ist und mit einer Serie von sechs Siegen und zwei Remis mit dem Traditionsverein über die Relegation - 1:1 und 3:1 nach Verlängerung gegen Osnabrück - den Sprung ins Unterhaus des deutschen Fußballs schaffte.

In Rostock hat man die Auftaktpleite aufgearbeitet und sieht sich gerüstet für das Ost-Duell. "Ich denke, dass alle wieder von ihren Mini-Luftschlösschen in normale Häuser gezogen sind", sagt Peter Vollmann, der wahrscheinlich bis auf Stephan Gusche (Aufbautraining) auf alle Kicker zurückgreifen kann. Auch der zuletzt angeschlagene Robert Müller (Wadenprobleme) stieg gestern wieder ins Mannschaftstraining ein. "Es ist noch nicht 100 Prozent sicher, doch wir gehen davon aus, dass er einsetzbar ist", hofft Hansas Coach, der mit Müller auf einer der beiden "Sechser-Positionen" im Mittelfeld plant. Durch die Systemumstellung weg von einer Raute erhofft sich Vollmann mehr Stabilität im Spiel der Ostseestädter: "Das ist für uns zunächst das Wichtigste. In diesem Bereich müssen wir uns unbedingt steigern."

Ansonsten hofft der 53-Jährige, dass angesichts der Brisanz auf den Rängen "das Hauptaugenmerk auf dem Platz liegt. Das Spiel im Mittelpunkt steht. Der Fußball-Osten hat eine große Chance sich gut zu präsentieren."

HANSA INTERN

Mögliche Start-Elf: K. Müller – Schyrba, Wiemann, Koštál, Pelzer – R. Müller, Lartey – Jänicke, Mintál, Perthel – Semmer.

Wiedersehen:
Mit Sebastian Pelzer (von 2006 bis 2009) und Dexter Langen (2003 bis 2006) standen zwei aktuelle Rostocker schon in Dresden unter Vertrag. Den umgekehrten Weg ging Martin Stoll (28), der zur Saison zu den Dynamos wechselte.

Abschied: Der bisherige Chefscout Thomas Finck verlässt auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung den FC Hansa, um als Co-Trainer beim amtierenden saudi-arabischen Meister und Pokalsieger Al Hilal als Co-Trainer anzuheuern. Als Chefcoach ist bei dem Verein der Ex-Hanseat Thomas Doll im Gespräch. Finck, der mit Unterbrechungen seit 1976 dem FCH angehörte, soll bereits heute sein Amt antreten und mit Al Hilal ein Trainingslager in Bayern bestreiten. Der Vorstand des FC Hansa will in der kommenden Woche bereits Gespräche mit Chefscout-Kandidaten führen.


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