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FC Hansa Rostock : Mit Herz und Verstand zum Aufstieg

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Matchball Nummer zwei: Mit einem Heimsieg gegen den SV Sandhausen kann Fußball-Drittligist Hansa Rostock am Mittwoch den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machen.

svz.de von
erstellt am 19.Apr.2011 | 07:21 Uhr

Rostock | Matchball Nummer zwei: Mit einem Heimsieg gegen den SV Sandhausen kann Fußball-Drittligist Hansa Rostock heute Abend (19 Uhr) den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machen. Gedanken, dass es wie am Sonnabend in Saarbrücken (0:3) schief gehen könnte, hat beim ostdeutschen Traditionsclub niemand. "Es ist wie beim Tennis. Wir schlagen neu auf, und es zählt nur dieses Spiel", sagt FCH-Trainer Peter Vollmann. "Wir müssen es als ganz normale Ligapartie sehen. Alle Situationen, die danach sein könnten zählen nicht. Wir haben fünf Spiele Zeit, die zwei noch fehlenden Punkte zu holen", so der 53-Jährige.

Doch die Truppe vom Hardtwald (Rhein-Neckar-Kreis) reist mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an. Zuletzt blieben die Gäste achtmal ungeschlagen, davon sechsmal ohne Gegentor. Aber trotz der Serie von fünf Siegen und einem Remis ist das als eines der Topfavoriten gestartete Team mit derzeit 39 Zählern noch nicht gänzliche alle Abstiegssorgen los. "Wir befinden uns einen Zentimeter vor der Ziellinie. Auf dieser steht Sandhausen, und wir müssen einen Weg finden, um an einem Gegner vorbeizukommen, der die Punkte sicherlich nicht herschenken wird. Wir müssen mit Herz und Verstand nach vorne spielen, werden uns nicht verstecken", erklärt Vollmann.

Bis auf Peter Schyrba (Gelb-Sperre) sind alle Hanseaten einsatzfähig. Auch der zuletzt kranke Björn Ziegenbein konnte gestern trainieren. "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Aber es geht mir besser und ich denke, dass ich einsatzfähig bin", sagte "Ziege" gestern.

Aller Voraussicht nach wird der eigentliche Mittelfeldmann Schyrba auf der rechten Abwehrseite ersetzen. "Noch hat der Trainer mit mir nicht gesprochen. Aber wenn es so kommen sollte, werde ich auch dort spielen", sagte der 24-Jährige.

In den vergangenen Tagen haben die Rostocker viel über die Pleite in Saarbrücken geredet. "Wir haben das ausgewertet. Man sollte nach dieser Niederlage nicht alles schlecht machen. Sicherlich war es nicht schön, aber wir haben gezeigt, dass wir zurückkommen können. Jedes Mal wenn wir in dieser Saison verloren haben, gewannen wir das anschließende Spiel. Das gibt mir Zuversicht für das Duell mit Sandhausen", sagte Rostocks bester Torschütze (13 Treffer). Beim 2:1-Erfolg in der Hinrunde bereitete Ziegenbein das 1:0 durch Jänicke vor, ehe er selbst zum 2:0 einnetzte.

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