Mit der "Drehscheibe" in den Job

Gut beraten: Anne Schmidt informiert sich bei Thomas Lehmann-Kelch, einem Projektleiter des Aus- und Fortbildungszentrums Schifffahrt und Hafen. Foto: Dana Bethkenhagen
Gut beraten: Anne Schmidt informiert sich bei Thomas Lehmann-Kelch, einem Projektleiter des Aus- und Fortbildungszentrums Schifffahrt und Hafen. Foto: Dana Bethkenhagen

von
12. November 2009, 08:50 Uhr

Rostock | Die Agentur für Arbeit Rostock hat gestern zum vierten Mal die Jobbörse "Drehscheibe - Aktiv in den Job" veranstaltet. Diese Form der Arbeitssuche ermöglicht es den Suchenden, direkte Kontakte zu den Arbeitgebern aufzubauen und Fragen schon vor einer offiziellen Bewerbung loszuwerden. 71 Arbeitgeber stellten ihre Unternehmen sowie ihre Jobangebote vor. "Das Spektrum reicht von großen Hotels unserer Region über Call Center, Betriebe aus der Gesundheitsbranche, die Flussschifffahrt bis hin zum Maschinenbau", sagt Rita Drews, Geschäftsführerin im operativen Bereich der Agentur für Arbeit Rostock.

Auch Anne Schmidt ist momentan auf der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle. "Drei Berufe kommen für mich in Frage: Das sind Sozialversicherungsangestellte, Luftverkehrskauffrau oder Schifffahrtskauffrau", sagt die 23-Jährige. Nach ihrem Abitur 2007 ist die junge Frau für zwei Jahre nach New York in die USA gegangen, um dort als Au Pair zu arbeiten. Nach ihrer Rückkehr sucht sie in Mecklenburg-Vorpommern einen Arbeitsplatz, bei dem sie ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden kann. "Ich habe auch im Internet nach Ausbildungen gesucht, aber hier habe ich gleich einen Ansprechpartner, der mir alle Fragen beantworten kann", sagt Schmidt. Thomas Lehmann-Kelch vom Aus- und Fortbildungszentrum Schifffahrt und Hafen (AFZ) erklärt der jungen Frau, welche Möglichkeiten ihr durch das AFZ offen stehen. Schmidt nimmt eine Reihe von hilfreichen Informationen mit nach Hause.Wer noch nicht so genau wusste, welchen Beruf er wählen soll oder sich noch einmal umorientieren möchte, konnte auf der Jobbörse in einem Selbsttest oder in einer Berufsberatung mit Sachverständigen der Agentur für Arbeit die eigenen Stärken ausfindig machen. Vor den Aushängen der Arbeitsstellen tummelten sich die Menschen. Ob Hauptschulabschluss, mittlere Reife oder Abitur, für fast jeden gab es eine passende Stelle bei der Börse. In Workshops verschiedener Unternehmen und Institutionen wurde noch einmal vertieft, was an den Informationsständen nur an Einzelne vermittelt werden konnte. Einen dieser Workshops leitete die Bundeswehr. Dabei ging es um die Karrieremöglichkeiten bei den Streitkräften als Zeitsoldat, Auszubildender oder Student.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen