Minister unterwegs im Wahlkreis

Minister Till Backhaus (2. v. r.) und Bürgermeisterin Angelika Voß bei der neuen Firma NOBATEC in Vorderhagen, einer Tochterfirma von NORDITEC, die von Andreas Voigt (r.) geführt wird ,dem Sohn des NORDITEC-Geschäftsführers Ullrich Voigt (l.).  Fotos: Katja Frick
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Minister Till Backhaus (2. v. r.) und Bürgermeisterin Angelika Voß bei der neuen Firma NOBATEC in Vorderhagen, einer Tochterfirma von NORDITEC, die von Andreas Voigt (r.) geführt wird ,dem Sohn des NORDITEC-Geschäftsführers Ullrich Voigt (l.). Fotos: Katja Frick

Till Backhaus besuchte mehrere Firmen und erkundigte sich nach Fortschritten und Problemen

svz.de von
31. Juli 2015, 16:38 Uhr

Am gestrigen Freitag nutzte Landwirtschaftsminister Till Backhaus die Gelegenheit, drei Unternehmen in seinem Wahlkreis zu besuchen. „Ich habe mir Firmen ausgesucht, wo ich entweder schon lange nicht mehr war oder die sich neu gegründet haben, wie die Firma „NOBATEC“ in Vorderhagen“, sagte der Minister zu Beginn seiner Tour in der GRAFTEC GmbH in Boizenburg. „Die Firma GRAFTEC kenne ich schon lange, mit Geschäftsführer Jörn Graf bin ich zur Schule gegangen“, schmunzelte der Minister. „Aber ich war schon lange nicht mehr hier und bin beeindruckt von dem, was in den letzten Jahren hier geleistet wurde.“ Jörn Graf und der zweite Geschäftsführer Michael Harder haben die Firma 2005 gegründet, inzwischen arbeiten dort 22 Mitarbeiter und zwei Teilzeitkräfte. Das Unternehmen stellt spezielle Presswerkzeuge vornehmlich für die Fliesenproduktion her, inklusive Stempel und Verschleißleisten. „Wir sind in Boizenburg bekannt“, erklärte Jörn Graf, „wir engagieren uns für den Sport und für das Fliesenmuseum. Aber wir arbeiten vor allem überregional. Wir exportieren unsere Werkzeuge in sieben Länder.“ Leider hätten sie ihren wichtigen Kunden in Russland verloren, der wirtschaftliche Probleme hat. Sie arbeiten daran, neue Kunden zu finden. In der nächsten Woche gibt es Besuch aus St. Petersburg.

Von einem erfolgreichen Firmenstart konnte sich Till Backhaus bei der vor neun Monaten neu gegründete Firma NOBATEC in Vorderhagen in der Gemeinde Teldau überzeugen. NOBATEC ist eine Tochterfirma von NORDITEC in Zahrensdorf und wird von Andreas Voigt geleitet, dem Sohn des NORDITEC-Geschäftführers Ullrich Voigt. „Wir haben uns auf Transportbänder spezialisiert“, erläuterte Andreas Voigt, der Maschinenbautechnik und Betriebswirtschaft studiert hat. „Zum Beispiel liefern wir alle Transportbänder für die neue Fruchtgummiproduktion von Sweet Tec. Wir möchten vor allem regional mit den Endkunden zusammenarbeiten. Wir bekommen unser hochwertiges Material aus Israel, den Niederlanden, Italien oder der Schweiz, fertigen dann die Bänder exakt nach den Anforderungen der Kunden und bauen auch selbst ein.“ Danish Crown, die Fliesenwerke und EDEKA gehören inzwischen ebenfalls zu den Kunden von NOBATEC. „Wir sind im Moment sechs Mitarbeiter, Durchschnittsalter ist 34. Zwei suchen wir noch, einen mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund für die Akquise im Außendienst und einen für die Produktion mit einem technischen Hintergrund. Das ist hier ein Anlernberuf, der viel Handarbeit erfordert. Aber man verdient ganz gut bei uns.“

Im Anschluss besuchte der Minister noch die Mutter- bzw. Vaterfirma NORDITEC in Zahrensdorf.

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