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Michael Wiemann freut sich auf ein richtiges Heimspiel

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erstellt am 06.Aug.2010 | 06:15 Uhr

Rostock | Bei der Partie des FC Hansa gegen die TuS Koblenz wird morgen ab 14 Uhr in der DKB-Arena am 4. Spieltag der 3. Liga ein Duell zweier Zweitliga-Absteiger ausgetragen. "Bei denen verhält es ähnlich wie bei uns. Bis auf zwei, drei Ausnahmen ist es eine komplett neue Mannschaft. Ich denke, dass Koblenz ähnliche Probleme hat wie wir und noch in der Findungsphase steckt", so FCH-Trainer Peter Vollmann.

Trotz großer Veränderungen in beiden Kadern legten die Clubs jeweils einen soliden Start hin. Rostock holte zwei Siege und ist mit sechs Zählern Sechster. Knapp dahinter mit fünf Zählern auf Rang sieben liegt Koblenz - ein Sieg, zwei Remis. "Sie sind gut in die Liga gekommen. Das Spiel ist völlig offen. Unser Ziel für das Wochenende ist, dass wir am Sonntag nach dem Abpfiff neun Punkte haben", sagt Rostocks Trainer, der einmal mehr zum Improvisieren gezwungen ist. Mit Stephan Gusche (Sperre) und Mat-thias Holst (Rekonvaleszenz) stehen zwei etatmäßige Innenverteidiger nicht zur Verfügung. "Unser Kader wird immer kleiner. Aber da hilft kein Rumlamentieren. Für uns gilt es, die beste Aufstellung herauszukitzeln", so der 52-Jährige. Was die Besetzung der Verteidigung betrifft, sind die Probleme nicht ganz so groß. Peter Schyrba oder Robert Müller kommen für einen Platz rechts hinten oder zentral in Frage. Abwehrchef Michael Wiemann befürchtet trotz der Umstellungen keine großen Probleme: "Sie haben es beide bereits bei Holstein Kiel gespielt. Außerdem agierten wir im Training auch schon in solchen Besetzungen."

Der 23-Jährige freut sich auf die Partie vor gut besuchtem Haus. "Es ist toll, endlich richtige Heimspiele zu haben. In Ahlen kamen nur 3000 Zuschauer, von denen gerade mal 50 sangen und einen anfeuerten. Da ist es jetzt hier schon eine andere Situation und für uns als Mannschaft immens wichtig", verrät der Blondschopf, der zu Saisonbeginn aus Ahlen kam.

Für einen Sieg benötigen die Rostocker aber auch Tore. Schon beim 1:0 in Erfurt, aber viel mehr noch beim 0:3 beim VfB Stuttgart II offenbarten die Hanseaten große Schwächen im Spiel nach vorne. "Wenn keine Treffer fallen, kann man nicht zufrieden sein. Uns gelingt es derzeit einfach nicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wann mache ich den Ball fest beziehungsweise wann spiele ich schnell weiter. Diesbezüglich fehlt das Timing, müssen wir uns steigern", so Rostocks Trainer, der hofft, dass bei Radovan Vujanovic "der Knoten endlich platzt". Der Serbe bleibt gesetzt. Sein Partner dürfte wie in Stuttgart Lucas Albrecht werden. Vollmann: "Er hat eine besondere Qualität im Abschluss und daher knapp die Nase vor Marcel Schied, der sich richtig reinhaut."

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