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Michael Raelert über Elefanten und einen Fünf-Jahres-Plan

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erstellt am 07.Okt.2010 | 08:48 Uhr

Rostock | Eigentlich ist Michael Raelert in der Form seines Lebens. Seit seinem zweiten Platz hinter dem Heuchelberger Sebastian Kienle im Vorjahr in Wiesbaden hat der Rostocker jedes 70.3-Rennen, an dem er teilnahm, gewonnen. Weltmeister 2009 in Clearwater, Europa-Champion 2010 bei der Rückkehr ins Hessische waren die Höhepunkte eines einmaligen "Laufes" mit weiteren Halbironman-Siegen in den USA und in der Schweiz - alles mit Streckenrekorden.

Auch im Vorfeld von Hawaii sorgte der 30-Jährige vom TC FIKO Rostock für Unruhe. Die Startnummer 68 war ihm vorbehalten worden. Spätestens nach "Michas" Start - und Erfolg - vorigen Sonnabend beim Scott Tinley 70.3 dürften einige Konkurrenten aufgeatmet haben - ein Sieganwärter weniger.

Zum großen Showdown wird es also 2010 nicht kommen. Vielmehr spricht Michael Raelert von einem Fünf-Jahres-Plan, ohne den ein professionell geführtes Unternehmen wie die Raelert Bro-thers nicht auskommt: "Wir liegen im Soll. Für 2011 planen wir, dass Andi die WM auf Hawaii gewinnt und ich mit auf dem Treppchen stehe. 2013 wollen wir als Bruderpaar Geschichte schreiben und nach Möglichkeit diesen Triumph wiederholen." Dazwischen liegt 2012 - Olympische Spiele in London. Ein Thema? Die Antwort: Schmunzeln.

Raelert gegen Raelert, das haben die beiden ja oft genug betont, wird es aber nicht geben. "Wir werden miteinander, nie gegeneinander laufen und Hand in Hand auf Hawaii die Ziellinie überqueren. Das ist unser Traum, dafür leben wir", sagt Michael und bemüht in diesem Zusammenhang den Begriff "Elefanten-Syndrom": "Niemand weiß im Vorfeld genau, wie stark er ist. Jeder Erfolg muss hart erarbeitet werden."

Damit beide Raelerts die stärksten Elefanten sind, sich frei auf die sportlichen Ziele konzentrieren können, haben sie mit einer Pforzheimer Kommunikationsagentur eine strategische PR- und Marketing-Partnerschaft über eben diese fünf Jahre abgeschlossen. "Ein Familienunternehmen mit unseren ehrgeizigen Ambitionen kommt ohne professionelle Unterstützung nicht aus", begründet Michael Raelert.

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