Förderprogramm für Begegnungsstätten : Mehrgenerationenhäuser gerettet?

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Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Harry Glawe, hat deutlich gemacht, dass es gerade in einem Land mit einer älter werdenden Bevölkerung wichtig ist, das Miteinander der Generationen zu fördern.

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12. Dezember 2010, 10:39 Uhr

lübz | Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Harry Glawe, hat deutlich gemacht, dass es gerade in einem Land mit einer älter werdenden Bevölkerung wichtig ist, das Miteinander der Generationen zu fördern. In diesem Zusammenhang seien die von der Bundesregierung als Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen initiierten Mehrgenerationenhäuser beispielgebend. Deshalb begrüße er die Ankündigung des Bundesfamilienministeriums, für die Mehrgenerationenhäuser ein Folgeprogramm auszuschreiben. "Die letzten der bundesweit insgesamt 500 Mehrgenerationenhäuser nahmen 2008 ihre Arbeit auf. Sie wurden - beginnend in 2006 - in zwei Ausschreibungswellen aus 1700 Bewerbungen ausgewählt. Für die Dauer von maximal fünf Jahren erhält jedes Mehrgenerationenhaus jährlich 40 000 Euro. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 23 Mehrgenerationenhäuser. Es ist gut, dass wir nun das Signal haben, dass es nach Ablauf der bisherigen Förderung eine Perspektive geben wird. Die angestrebte Profilierung der Häuser auf Alter und Pflege sowie Integration und Bildungist dabei durchaus zu begrüßen und eröffnet zusätzliche Chancen.", so Glawe. Ohne Zweifel seien die Mehrgenerationenhäuser ein Erfolgsmodell. Es gelte, diese Anlaufstellen für Jung und Alt dauerhaft zu sichern. Mit vielen ehrenamtlich engagierten Menschen unterstützen die Häuser berufstätige Eltern, Menschen, die Angehörige pflegen oder Senioren.

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