Mehr Platz für die ganz Kleinen

Gestern konnten die Zweijährigen  Charlotte Techentin, Sascha Köpcke und Lucas Brefka  (v. l.) schon mal auf den neuen Stühlen in einem ihrer umgebauten Krippenräume  Probe sitzen.  Robert Grabowski
Gestern konnten die Zweijährigen Charlotte Techentin, Sascha Köpcke und Lucas Brefka (v. l.) schon mal auf den neuen Stühlen in einem ihrer umgebauten Krippenräume Probe sitzen. Robert Grabowski

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30. Oktober 2010, 01:57 Uhr

Bützow | Es ist vollbracht. Die neuen Krippenräume der DRK-Kindertagesstätte (Kita) "Piporello" in Bützow sind fertig und wurden gestern offiziell übergeben. Kommenden Montag nehmen auch die Kleinen diese in Beschlag. "Die Räume sind toll geworden", sagt eine begeisterte Anita Schimming, Kita-Leiterin. Größer, heller, moderner - so sehen sie aus, die neuen Räumlichkeiten. Gestern lud Anita Schimming bereits Gäste zu einer kleinen Einweihungsfeier ein. Heute, am "Tag der offenen Tür", ist der umgebaute Gebäudeflügel ab 14.30 Uhr für jedermann zugänglich, und jeder kann sich selbst ein Bild davon machen. "Ganz Bützow ist eingeladen. Wir wollen ordentlich feiern", sagt die Kita-Leiterin.

Sechs Monate dauerte der Umbau des Traktes, in dem vorher der Kindergarten und die Vorschule untergebracht waren. Den neuen Teil des Hauses nimmt nun der jüngste Nachwuchs ein. Dafür wurde alles verändert. "Es ist nichts wiederzuerkennen und einmalig, was hier entstanden ist", freut sich Anita Schimming für die Kinder. "Die Kleinen haben neben den größeren Räumen auch einen eigenen Spielplatz, der allerdings noch nicht ganz fertig ist. Sie sind also ganz für sich. Das ist schon ein gewisser Luxus, wenn man bedenkt, wie es vorher war", sagt Steven Licher, einer von sechs Erziehern der 25 Krippenkinder. Der 26-Jährige findet das neue Haus ebenfalls toll, doch am wichtigsten sei für ihn, "dass die Kinder sich wohlfühlen und glücklich sind".

Darauf legt auch Peter Struwe, Vorstandsvorsitzender der Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), sein Hauptaugenmerk: "Es ist doch ein Privileg, die Kleinen glücklich zu sehen. Wir hoffen, dass wir es mit dem Umbau geschafft haben." Er betonte aber auch, dass erst Halbzeit sei, denn "wir wollen so schnell wie möglich den anderen Teil des Gebäudes auch noch erneuern", blickt Struwe voraus.

Die Kinder haben sicher nichts dagegen.

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