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Stadt will Schutzzonen erweitern : Mehr Denkmale für Welterbe in Schwerin

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Die Landeshauptstadt Schwerin weist vier weitere Areale in der Feldstadt und in Ostorf als Denkmalbereiche aus, um bessere Chancen für die Bewerbung des Schlossensembles als Unesco-Weltkulturerbe zu bekommen.

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erstellt am 04.Jan.2011 | 07:46 Uhr

Schwerin | Die Landeshauptstadt Schwerin weist vier weitere Areale in der Feldstadt und in Ostorf als Denkmalbereiche aus, um bessere Chancen für die Bewerbung des Schlossensembles als Unesco-Weltkulturerbe zu bekommen. Mit einer so genannten Pufferzone rund um das Schloss soll dort dem Denkmalschutz ein höherer Stellenwert eingeräumt werden. Das betrifft den Ostorfer Hals, die südliche Feldstadt, die Lutherstraße sowie das Dreieck Burgseestraße/Jägerweg.

Ziel sei laut Stadtverwaltung die Erhaltung des historischen Grundrisses und des Erscheinungsbildes der baulichen Anlagen und Strukturen, die durch ihre historische Substanz geprägt werden. Rechtliche Folge der Ausweisung weiterer Teile des Stadtkerns als Denkmalbereiche ist, dass Bau- und Sanierungsanträge mit einen Genehmigungsvorbehalt versehen werden. Das heißt, die Denkmalbehörde muss ihre Zustimmung geben. Die Fraktion der Unabhängigen Bürger sieht zumindest in der Ausweitung auf den Schlossgarten unnötige Probleme auf die dortigen Grundstückseigner zukommen. "Wir haben kein Problem damit, tatsächlich schützenswerte Bereiche auch auszuweisen. Die gegenwärtigen Vorstellungen der Verwaltung zu neuen Denkmalbereichen schießen aber deutlich über das Ziel hinaus", kritisiert Fraktionsvorsitzender Silvio Horn. Durch zahlreiche Um- und Neubauten habe der Schlossgarten heute gar kein einheitliches, schützenswertes Bild mehr.


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